Patti Smith: Poesie und Punk (Dokumentation 2021)

Poetin oder Rocksängerin, Performerin oder Mutter – Patti Smith, die „Godmother of Punk“, feierte Ende 2021 ihren 75. Geburtstag. Diese Doku blickt zurück auf eine einzigartige Karriere.

Patti Smith wurde 1946 in Chicago geboren und wuchs in New Jersey auf. Im Alter von 20 Jahren zog sie nach Manhattan, um ihren Traum von der Karriere als Künstlerin zu verwirklichen. Ihre Leidenschaft war das Schreiben, so dass sie ihre ersten Erfolge als Lyrikerin feierte. In New York lernte sie den berühmten Fotografen Robert Mapplethorpe kennen – ihre erste große Liebe.

Zum Gesang kam sie eher zufällig und kombinierte ihre Texte mit neuartiger Rockmusik. Bei Konzerten entpuppte sie sich als echtes Bühnentalent. Die Mischung aus poetischen Texten, rockigen Sounds und einer weiblichen Stimme war einzigartig. Ihr Debütalbum „Horses“ mit dem heute weltbekannten Cover-Foto schlug ein wie eine Bombe und stellte neue Weichen für die Rockmusik. Wenngleich Smith sich selbst nie als Musikerin, sondern immer als Schreiberin gesehen hat, wurde sie als „Godmother of Punk“ berühmt.

Im Jahr 2016 vertrat Patti Smith Bob Dylan bei der Verleihung des Literaturnobelpreises und trug ihm zu Ehren einen seiner Songtexte vor. Außerdem brachte die zweifache Mutter im Laufe ihrer über 50-jährigen Karriere zahlreiche Musikalben und Bücher heraus. Poetin, Rock-Diva und Feministin – Patti Smith hat sich ihre ganz eigene Legende als Kultur-Ikone geschaffen.

In seltenen Archivaufnahmen und Konzertmitschnitten zeichnet die Dokumentation ihren Lebensweg nach: eine Künstlerin, die für Worte brannte und als Rockmusikerin neue Maßstäbe setzte.

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Tonspion Redaktion

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