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Von Schmerz und Hoffnung: „No Use“ von Flash Forward

Mit ihrer neuen Single „No Use“ versucht Sänger Stefan Weigel einen schmerzlichen Verlust zu verarbeiten aber gleichzeitig Hoffnung zu schenken.

Cover der Single. Hellblauer Hintergrund und im Zentrum ein wildwüchsiger Strauch mit roten Blüten. Links unten mittig steht "No Use" in weißer Schrift und in großen Lettern. Am unteren Bildrand, kleiner und in schwarz steht der Bandname in schwarz "Flash Forward"

Flash Forwards neue Single „No Use“

Mit „No Use“ verarbeitet Stefan Weigel den Tod seiner Mutter. Der Song drückt einen tiefen Schmerz aus, spiegelt aber auch eine leicht aufkeimende Hoffnung wider: „Ich denke jeder Mensch hat im Leben irgendwie mit Schmerz und Niederschlägen zu kämpfen. Musik war für mich immer schon ein wichtiges Ventil und bedeutet für mich auch gleichzeitig immer, den Blick nach vorne zu richten. Wenn ich Musik höre oder schreibe, sind da für mich immer Emotionen und Erinnerungen. Ich verbinde etwas, meistens was mir Mut gibt und das ist auch das was mir meine Mutter mitgegeben hat.“ 

Musik war für mich immer schon ein wichtiges Ventil und bedeutet für mich auch gleichzeitig immer, den Blick nach vorne zu richten. (Stefan Weigel)

Er blickt der Zukunft sehr optimistisch entgegen, auch wenn es viele Situationen gibt, die aussichtslos erscheinen. Es lohne sich immer, nach vorne zu blicken und auch „weiter zu machen für die Menschen, die einem wichtig sind und einem am Herzen liegen. Ich denke das hätten auch die Menschen, die ich verloren habe gewollt und von mir erwartet.“

Dadurch, dass wir unsere Community mit einbezogen haben, habe auch ich persönlich das Gefühl, dass ich mit meinem Verlust und dem Schmerz nicht alleine umgehen muss, da ich ihn teilen kann. (Stefan Weigel)

Im Video beziehen Flash Forward ihre Fans mit ein. Es hat Stefan sehr geholfen, aber es ist der Band auch wichtig, dass sie ihren Fans das Gefühl geben, nicht alleine zu sein. Die Fans miteinzubeziehen war für Stefan heilsam: „Dadurch, dass wir unsere Community mit einbezogen haben, habe auch ich persönlich das Gefühl, dass ich mit meinem Verlust und dem Schmerz nicht alleine umgehen muss, da ich ihn teilen kann.“ Für ihn fühlt es sich an wie eine Art Gruppentherapie und letztendlich fühlt man sich stark miteinander verbunden.

Die Rückmeldungen aus der Fan-Community waren ergreifend. Obwohl Flash Forward anfangs noch Bedenken hatte, ob sich manche Menschen nicht vielleicht etwas vor den Kopf gestoßen fühlen könnten oder zu sehr aufgewühlt, war das Gegenteil der Fall.

„Der Release und Song gehört auch für mich immer noch zu meinem persönlichen Verarbeitungsprozess“, so Stefan. „Es gibt so viele Menschen da draussen, die ähnliche Schicksale teilen, was mich unglaublich berührt. Zu hören, dass man einem durch seine Musik und Worte Kraft schenkt, Schmerz/Leid geteilt wird und teilweise zu Tränen rührt, stimmt mich sehr demütig und dankbar.“


Flash Forward live

17.06.2022 DE – Neuhausen ob Eck – Southside Festival

18.06.2022 DE – Scheeßel – Hurricane Festival