Webcams: Die besten Kameras für das Homeoffice

2020 wurden Videokonferenzen aus dem Homeoffice zum Standard: Welche Webcams sind dabei zu empfehlen?

Auf das sollte man beim Kauf und der Verwendung einer Webcam achten:

Mindestens HD sollte es bei den Videos schon sein: Wer über eine schnelle Internetleitung verfügt kann dabei auf Full-HD oder 4K zurückgreifen. Faustregel: Je klarer das Bild, desto professioneller wirkt man auf andere Videoteilnehmer.


Der richtige Bildausschnitt sorgt ebenfalls für ein seriöses Erscheinungsbild beim Gegenüber: Die Faustregel hier lautet, weniger Hintergrund und mehr sich selbst in den Focus rücken. Die Webcam sollte den Sprecher also am besten ab der Schulter bis zum Kopf aufnehmen.

Keine Störungen zulassen: Es wirkt wenig professionell, wenn im Hintergrund ein Mitbewohner durch das Bild läuft. Alternativ kann man auch auf künstliche Hintergründe zurückgreifen, damit man ein neutraleres Bild abgibt.

Kontakt halten: Auch wenn es sich um eine Videokonferenz handelt, ist Augenkontakt wichtig. Man sollte sich also nicht ständig selbst ansehen, sondern in die Kameralinse, so dass man den aktuellen Gesprächspartner anblickt.

Ausschalten: Nach der Videokonferenz ist es sinnvoll, die Webcam abzuschalten und die Meeting-Software ebenfalls. Es kann nämlich ziemlich peinlich werden, sich unbeobachtet zu fühlen und dies nicht zu sein…

Empfehlenswerte Webcams:

Für Einsteiger: Microsoft LifeCam HD-3000

Bei Kosten bis zu 30 Euro ist diese Webcam ideal für Einsteiger: Die LifeCam mit integriertem Mikro und HD-Videoauflösung bietet einen digitalen Zoom, so dass Bildbereiche bei Bedarf vergrößert werden.

Microsoft LifeCam HD-3000 (Bild: Microsoft)

Für Sparfüchse: Trust 18679 Trino

Nur bis zu 35 Euro kostet diese Webcam, die in 1.280 x 720 Pixeln filmt und zudem Schnappschüsse in 8 Megapixeln erlaubt, die per eigener Schnappschusstaste gemacht werden können. Ein Mikro ist ebenfalls integriert und die Kamera ist kompatibel mit gängigen Apps wie Skype.

Trust 18679 Trino (Bild: Trust)

Für Nachtarbeiter: Razer Kiyo

Diese Wecam kommt mit einem schicken Beleuchtungsring daher: Die LEDs können stufenweise reguliert werden. Die Kiyo kann zudem auf ein Stativ geschraubt werden, was für Streamer wie Blogger oder DJs besonders interessant ist. Kostenpunkt: 117 Euro.

Razer Kiyo (Bild: Razer)

Die Mittelklasse: Trust GXT 1160 Vero

60 Euro kostet diese solide Webcam, die in Full-HD aufnimmt und eine 8-Megapixelkamera ist. Ein Mikro ist integriert, genauso wie ein automatischer Weißabgleich, der für natürliche Bildverhältnisse auch bei wechselnden Lichtverhältnissen sorgt.

Trust GXT 1160 Vero (Bild: Trust)

Die Luxusversion: Logitech Brio

Für diesen Alleskönner muss man 240 Euro hinblättern, dafür ist diese Kamera sogar für Skype for Business zertifiziert: Die 16-Megapixel-Webcam produziert Videoaufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 4096 x 2160 Pixel in 30 Bildern pro Sekunde, was dem extrem scharfen 4K-Standard entspricht. Der perfekte Bildausschnitt wird per 5-fach Digitalzoom erreicht.

Logitech Brio (Bild: Logitech)

Für Profis: Sony Vlog-Kamera ZV-1

Wer regelmäßig vor der Kamera steht, sei es für Youtube oder für Webinare, sollte beim Equipment nicht sparen und eine „echte“ Kamera kaufen. Die Sony ZV-1 ist speziell für Videologger gemacht und bietet gestochen scharfes Bild und professionellen Sound. Besonders beeindruckend ist der Autofokus, der Gegenstände selbst in Nahaufnahme in allen Details auflöst. Wer lange Zeit Spaß an seiner „Webcam“ haben möchte, sollte hier nicht am falschen Ende sparen, weil mit der ZV-1 nicht nur Videokonferenzen, sondern auch professionelle Filme gemacht werden können. Die ZV-1 kostet stolze 799 Euro bietet dafür aber auch vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Introducing vlog camera ZV-1 | Sony

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Kerstin Kratochwill

Kerstin Kratochwill ist promovierte Germanistin, arbeitet als Lektorin sowie Texterin und schreibt für Tonspion über Musik, Filme und Serien.