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Cats and Dinosaurs verbinden auf „What a Day for a Protest“ Swing mit politischem Protest

Cats and dinosaurs_077_(c) Elvira Glänte

Die schwedische Band macht aus einer Demonstration ein musikalisches Fest und verbindet gesellschaftskritische Texte mit treibenden Rhythmen und kraftvollen Bläsern. Ihr sechstes Studioalbum erscheint im Februar 2027.

Politischer Protest muss nicht immer von Wut geprägt sein. Mit ihrer neuen Single „What a Day for a Protest“ zeigen Cats and Dinosaurs, dass auch Freude, Zusammenhalt und gemeinsames Feiern Teil einer Demonstration sein können. Das zehnköpfige Swing-Kollektiv aus Göteborg widmet sich der besonderen Atmosphäre, die entsteht, wenn Menschen gemeinsam für ihre Überzeugungen auf die Straße gehen.

Der Song beschreibt einen sonnigen Protesttag, an dem Menschen mit Plakaten durch die Straßen ziehen, Parolen rufen, tanzen und miteinander ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt steht dabei weniger die Konfrontation als vielmehr das Gefühl von Gemeinschaft und gegenseitiger Ermutigung. Musikalisch setzen Cats and Dinosaurs auf treibende Drums, kraftvolle Bläser und die markante Stimme von Sänger Filip Bagewitz. Vintage-Jazz und Swing treffen auf eine Energie, die auch an Punk erinnert.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2014 verbinden Cats and Dinosaurs Musik mit gesellschaftspolitischen Themen. Ihren Stil bezeichnet die Band selbst als „Left Wing Swing“. Dahinter steckt eine Mischung aus frühem Jazz und Texten, die sich unter anderem mit Sozialismus, Feminismus und gesellschaftlichen Missständen beschäftigen.

Dabei geht es den Schweden nicht darum, historische Jazzaufnahmen möglichst originalgetreu nachzuspielen. Vielmehr greifen sie die musikalische Experimentierfreude und den rebellischen Charakter der frühen Jazzmusik auf und übertragen beides in die Gegenwart. Besonders bei ihren Konzerten verbindet die Band Elemente aus Swing, Punk, Jazz-Kabarett und politischer Kundgebung.

„What a Day for a Protest“ folgt auf zwei bereits veröffentlichte schwedischsprachige Singles. Während sich „Swipe Swipe Swipe“ mit den Eigenheiten des Tinder-Datings beschäftigt, setzt sich „Jimmie“ mit antifaschistischen Themen auseinander und orientiert sich musikalisch stärker am Funk. Mit ihrer neuen Single richtet sich die Band nun wieder an ein internationales Publikum.

Der Song ist zugleich die dritte Auskopplung aus dem kommenden Album What a Day for a Protest. Die mittlerweile sechste Studioplatte von Cats and Dinosaurs soll im Februar 2027 erscheinen.

Auch nach mehr als zehn Jahren bleibt die Verbindung von Musik und politischer Haltung ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit. Mit „What a Day for a Protest“ stellen Cats and Dinosaurs dabei eine Seite des Protests in den Vordergrund, die in politischen Debatten oft weniger Beachtung findet: die Freude daran, gemeinsam mit anderen für Veränderung einzustehen.