Der Kölner Produzent Roosevelt meldet sich mit neuer Musik zurück. Seine Single „Bliss“ erbindet seinen charakteristischen Indie-Dance-Sound mit einer gehörigen Portion Nostalgie.
Seit über zehn Jahren gehört Roosevelt zu den bekanntesten deutschen Vertretern eines elektronischen Indie-Pop, der auch international funktioniert. Hinter dem Künstlernamen steckt Marius Lauber, der mit seinem Mix aus Synthie-Pop, Disco und Indie-Rock längst ein weltweites Publikum erreicht hat.
Seine neue Single „Bliss“ handelt von der Sehnsucht nach einem geliebten Menschen und der Erinnerung an vergangene glückliche Momente. Musikalisch setzt Roosevelt auf eingängige Synthesizer-Melodien und tanzbare Beats.
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„‚Bliss‘ ist für mich ein sehr nostalgischer Song. Der Text drückt die Sehnsucht nach jemandem aus, während der Instrumental-Hook versucht, ein Gefühl wiederzubeleben, das längst vergangen ist“, erklärt Roosevelt. Dieser emotionale Kontrast ist ein wiederkehrendes Motiv seiner Musik.
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Die Veröffentlichung folgt auf das zehnjährige Jubiläum seines selbstbetitelten Debütalbums von 2016, das kürzlich in einer erweiterten Version neu aufgelegt wurde. Sein bislang letztes Studioalbum „Embrace“ erschien 2023. Die anschließende Tour führte Roosevelt durch Nordamerika und Europa, unter anderem mit Konzerten in Berlin, Hamburg und Köln.
Mit „Bliss“ beginnt nun offenbar das nächste Kapitel seiner Karriere. Weitere neue Musik ist bereits angekündigt.
Roosevelt: Biografie
Roosevelt ist das Musikprojekt des deutschen Produzenten, Sängers und Multiinstrumentalisten Marius Lauber, der am 29. September 1990 in Viersen am Niederrhein geboren wurde. Mit seiner Mischung aus Indie-Pop, Disco und elektronischer Tanzmusik hat er sich international einen Namen gemacht. Sein Sound erinnert an Künstler wie Hot Chip, Daft Punk oder Phoenix und verbindet eingängige Melodien mit warmen Synthesizern und treibenden Beats.
Seine musikalische Karriere begann Lauber als Schlagzeuger der Indie-Rock-Band Beat! Beat! Beat!, die er gemeinsam mit Schulfreunden gründete. Nach seinem Umzug nach Köln entdeckte er die dortige elektronische Musikszene und kam mit Künstlern aus dem Umfeld des Labels Kompakt in Kontakt. 2011 begann er, unter dem Namen Roosevelt eigene Musik zu produzieren.
Mit der Single „Sea“ (2012) und der EP „Elliot“ (2013) machte er erstmals international auf sich aufmerksam. Sein selbstbetiteltes Debütalbum „Roosevelt“ erschien 2016 und etablierte seinen charakteristischen Indie-Dance-Sound. Songs wie „Moving On“, „Fever“ und „Colours“ wurden zu frühen Markenzeichen.
Es folgten die Alben „Young Romance“ (2018), „Polydans“ (2021) und „Embrace“ (2023). Während „Young Romance“ stärker von klassischem Pop geprägt war, orientierte sich Roosevelt auf „Polydans“ wieder deutlicher an Disco und elektronischer Clubmusik. Für die Single „Passion“ arbeitete er mit Funk-Legende Nile Rodgers zusammen.
Auch als Remixer machte sich Roosevelt einen Namen und bearbeitete Songs von Künstlern wie CHVRCHES, Glass Animals und Charlotte Gainsbourg. Seine Musik erreichte nicht nur die deutschen Albumcharts, sondern fand auch international ein Publikum. Besonders in Nordamerika und Mexiko entwickelte sich eine große Fangemeinde.
Live tritt Roosevelt mit einer Band auf und verbindet die elektronischen Produktionen mit klassischen Instrumenten. Seine Tourneen führten ihn durch Europa, Nordamerika und auf zahlreiche Festivals. 2026 feierte sein Debütalbum sein zehnjähriges Jubiläum. Mit der neuen Single „Bliss“ setzt er seine musikalische Laufbahn fort.

