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Graham Coxon – Castle Park (Album 2026)

Graham Coxon (Presspic 2026 - Credit: James Kelly)

Ein neu gehobener Schatz für Blur- und Brit-Fans: Das bislang unveröffentlichte Album von Graham Coxon „Castle Park“ erstrahlt in Spielfreude und in Sounds im Mod- sowie Merseybeat-Stil.

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Gründungsmitglied und Gitarrist von Blur sowie umtriebiger Solo-Artist: Graham Coxon hat bereits acht Solo-Alben veröffentlicht und komponiert regelmäßig für Film und Fernsehen. Zusammen mit seiner Partnerin Rose Elinor Dougall (The Pipettes) gründete er 2021 zudem das Art-Pop-Duo The Waeve.

Bekannt für seine Kollaborations- und Experimentierfreude, reichten seine Solo-Ausflüge von Folk- zu Krautrock, während es auf „Castle Park“ ziemlich retro-lastig zugeht.

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Mod-Sounds, Merseybeat und Melodie-Pub-Seligkeit, Paul Weller, Kinks und Beatles: Nicht nur die Songs, auch das Cover-Design ist vintage-verliebt in ein England, das aus Enid Blytons Büchern entsprungen zu sein scheint, in denen die Sommerferien ewig, die Abenteuer ein bisschen gefährlich, aber immer geglückt sind.

Derartige Erinnerungen scheint auch Coxon selbst an den titelgebenden Castle Park in Colchester zu haben, wo er mit seiner Clique in Teenie-Zeiten einige Abenteuer erlebte. Wie mit dem Bronze-Engel, der dort steht und Coxon plaudert aus: „Es gab einige brenzlige Momente, als ich daran hochkletterte und der Statue einen Kuss gab.“

Altmodische Postkartenansichten, inklusive jener berüchtigte Bronze-Engel von Castle Park, zieren dann auch passenderweise die Front von „Castle Park, bei der Schallplatte ist zudem ein Set von vier A6 Postkarten enthalten, designt von Coxon selbst.

Dabei spaziert Coxon entspannt durch die Tracks und reitet Genremäßig weiter hinaus: Lässige Pop-Miniaturen mit Pfeifen-Einsatz in „Alright“, verschlafene Bob-Dylan-Antäuschung mit Blur-Wendung in „Easy“ oder Spaghetti-Western-Style in „Dripping Soul“.

Dass dieses Album 14 Jahre in der Schublade sein Dasein fristen musste, ist anderen Projekten geschuldet, denen sich Coxon damals widmete. Umso schöner, dass es nun erstrahlen darf.

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Biografie Graham Coxon

Graham Coxon, Brit-Pop-Legende bei Blur wurde tatsächlich in Deutschland geboren, nämlich am 12. März 1969 im niedersächsischen Rinteln. Sein Vater war bei der britischen Armee dort stationiert, im Alter von fünf Jahren zog Coxon dann mit seiner Familie nach England.

Coxon ist Musiker, Sänger und Songwriter, der vor allem als Gitarrist der britischen Band Blur bekannt wurde. Er gilt als einer der prägenden Gitarristen der Britpop-Ära der 1990er-Jahre und zeichnete sich durch seinen experimentellen Stil aus, der Elemente aus Indie-Rock, Punk und Lo-Fi-Musik verbindet.

Neben seiner Arbeit mit Blur veröffentlichte er zahlreiche Soloalben und etablierte sich als eigenständiger Künstler mit einem vielseitigen musikalischen Spektrum. Darüber hinaus komponierte er Filmmusik und arbeitete an Soundtracks für Film- und Fernsehproduktionen.

Nach zwischenzeitlichen Differenzen mit Blur kehrte Coxon Ende der 2000er-Jahre zur Band zurück und wirkte an weiteren Studioalben und Tourneen mit. Heute gilt er als einer der einflussreichsten britischen Gitarristen seiner Generation und als wichtige Persönlichkeit der alternativen Rockmusik.

Diskografie Graham Coxon

1998: The Sky Is Too High
2000: The Golden D
2001: Crow Sit On Blood Tree
2002: The Kiss Of Morning
2004: Happiness In Magazines
2006: Love Travels At Illegal Speeds
2009: The Spinning Top
2012: A+E
2026: Castle Park