Die besten Soundbars für euer Wohnzimmer

Die Alternative zur Surround-Anlage

Filmfanatiker schwören seit jeher auf ihre 5.1-Surround-Anlagen. Doch die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Soundbars längst als vollwertige Alternative infrage kommen. Wir haben alle wichtigen Infos und einige der besten Modelle für euch gesammelt. 

Surround-Sound gehört seit Jahren für die meisten Filmfans zum absoluten Pflichtprogramm. Egal ob im Heimkino oder im herkömmlichen Wohnzimmer, der entsprechende Raumklang ist mittlerweile fest mit dem Filmerlebnis verbunden. Für all diejenigen, denen das Einrichten einer klassischen 5.1 Anlage mit zu viel Arbeit verbunden ist, hat sich jedoch bereits seit mehreren Jahren eine Alternative auf dem Markt etabliert: Soundbars.

Ein einzelner, länglicher Lautsprecher (+ evntl. Subwoofer), welcher direkt am Fernseher platziert wird und durch Techniken wie Dolby Pro Logic ein virtuelles Raumklangerlebnis erzeugt. Durch das Fehlen der Lautsprecher neben bzw. hinter dem Zuschauer kommen die Soundbars in ihrer Wirkung zwar nicht vollständig an eine hochwertige 5.1- / 7.1-Anlage heran, die Virtual-Surround-Variante hat sich jedoch schnellstens als beliebte Alternative zum aufwändigen Surround-System etabliert. 

Die Vorteile der Soundbars gegenüber der klassischen Konkurrenz sind offensichtlich. Neben der enormen Platzeinsparung und der einfachen Installation, wird der niedrigere Energieverbrauch auch die Rechnung bei eurem Stromanbieter schrumpfen lassen. 

Um euch die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir eine Übersicht mit Vertretern aus unterschiedlichsten Preisklassen für euch zusammengestellt. Neben den klassischen Soundbars findet ihr dort auch eine Soundplate - eine Soundbar-Variante mit tieferer Bauweise, welch ohne seperaten Subwoofer auskommt. 

Die richtige Soundbar für jedes Budget

Wie bei nahezu allen Geräten im Audio-Bereich, empfiehlt es sich auch bei den Soundbars, sich vorher genau Gedanken über die eigenen Ansprüche, das Einsatzgebiet und das Budget zu machen. Zwar gibt es durchaus einige sehr kostengünstige Geräte, wer jedoch über mehrere Jahre hinweg Spaß mit seiner Soundbar haben möchte, sollte ein Budget von mindestens 300€ einplanen. 

Sony HT-SF200 (199€)

Elegant, kompakt und preisgünstig. Die Sony HT-SF200 richtet sich in Größe und Austattung an all diejenigen, die gerade in das Thema Surround-Sound einsteigen oder auf der Suche nach einer möglichst platzsparenden Option sind. Durch den integrierten Subwoofer und die integrierte "S-Force PRO"-Technologie liefert das Gerät dennoch satten Sound und simuliert ein Surround-Soundfeld. 

Wir haben die Soundbar für euch bereits genauer unter die Lupe genommen:

▶ Sony HT-SF200: Kompakte Soundbar mit Surround-Effekt

Passt in wirklich jedes Wohnzimmer: Die Sony HT-SF200 punktet durch elegantes Design und kompakte Größe. (Bild: Sony)

Exelway STG 1000 BSW (ca. 280€)

Wer eine grundsätzliche Soundverbesserung erreichen will, ohne dabei zu tief in die Tasche zu greifen, ist mit dem Exelway STF 1000 BSW bestens beraten. Das schicke, schlanke Design mit Abmessungen von gerade mal 2cm Tiefe und 5cm Höhe in Verbindung mit der hochwertigen Verarbeitung und dem Preispunkt von ca. 280€ machen die Soundbar aus Korea zum optimalen Einsteigergerät.

Soundtechnisch kann die STF 1000 zwar nicht mit einem vollwertigen 5.1-System konkurrieren, das klare Soundbild und der passive Subwoofer bieten jedoch besonders bei niedrigeren Lautstärkenpegeln einen Detailreichtum, welchen man von einem Gerät dieser Preisklasse nicht für selbstverständlich erachten würde.

Einziger Minuspunkt: Die Soundbar verfügt nicht über einen HDMI-Anschluss.

Schlicht, preiswert und liefert dabei auch noch starken Sound: Exelway bietet das optimale Einsteigergerät an. (Bild: Exelway)

Sony HT-XT3 (ca. 500€)

Die 2.1-Soundbase von Sony kann zweifelsfrei als Vorzeigemodell in der Preisklasse von +/- 500€ angesehen werden. Hochwertige Verarbeitung inkl. Deckenplatten aus Glas, diverse Netzwerkfunktionen und ein Klang, der dank einer Kombination aus koaxialer Mittelhochton-Chassis und zwei separaten Tiefton-Treibern sogar problemlos für FLAC-Musikdatein zum Einsatz kommen kann - bei Sonys HT-XT3 hat man sofort das Gefühl, es mit einem Profi-Gerät zu tun zu haben. 

Durch die solide Bauweise, eine Belastungsgrenze von 50kg und Abmessungen von 75cm x 8,3cm x 35,8cm fungiert die Soundbase zudem optimal als Standfuß für den TV und kann somit platzsparend eingesetzt werden. Ein zusätzlicher Subwoofer wird nicht benötigt. 

Keine klassische Soundbar: Die Sony HT-XT3 kommt im Soundbase-Format daher und macht dadurch einen zusätzlichen Subwoofer überflüssig. (Bild: Sony)

Teufel Cinebar 52 THX (ca. 900€)

Dass man mit den Audio-Geräten von Teufel keinen Fehler macht, sollte längst kein Geheimnis mehr sein. Im Fall der Cinebar 52 gilt es doch, ein gesondertes Augenmerk auf die Namensbezeichnung "THX" zu richten. Die THX-Zertifizierung wurde einst von Star-Wars-Regisseur George Lucas ins Leben gerufen um den originalen Filmsound im heimischen Wohnzimmer reproduzierbar zu machen. Im Klartext: Wer die Cinebar 52 THX richtig einrichtet, erhält exakt den selben Sound wie ihn der Regisseur im Tonstudio gehört hat. 

Bei herkömmlichen Surround-Anlagen ist diese Zertifizierung zwar keine Seltenheit, im Soundbar-Bereich dürfen sich bislang aber nur wenige Geräte damit schmücken. Wer sich mit dem Preisbereich von ca. 900€ anfreunden kann, bekommt hier ein Gerät, das gerade für Filmfans keine Klangwünsche offen lassen sollte.

Näher am Original geht nicht: Die "THX"-Zertifizierung der Cinebar 52 liefert den Sound, wie er einst im Tonstudio entworfen wurde. (Bild: Teufel)

Yamaha YSP-5600 (ca. 1700€)

Die YSP-5600 setzt sich nicht nur im Preispunkt, sondern auch in der Abmessung (110cm x 21,2 x 9,3cm) und der Bezeichnung "Soundprojektor" von herkömmlichen Soundbars ab. Der Preis mag zunächst abschreckend wirken, Yamaha liefert hier aber ein Gerät, welches zweifelsfrei in der Liga der höherpreisigen Surround-Systeme mitspielt. 46 Treiber sorgen dafür, dass die YSP-5600 einen 7.1.2-Klang erzeugt und sich nicht mehr von klassisch im Raum platzierten Systemen unterscheiden lässt. 

Diese Qualität ist jedoch auch mit Arbeit verbunden. Wie bei "richtigen" Surround-Systemen muss für die optimale Einrichtung zunächst der Raum entsprechend vermessen und die Einstellungen angepasst werden. Hilfreiches Zubehör und ein Abmess-Mikrofon befinden sich jedoch im Lieferumfang. 

Für ca. 1700€ bekommt man hier ein Gerät, welches die optimale Alternative zu einem klassischen Surround-System bietet.

Soundprojektor anstatt Soundbar: Der Yamaha YSP-5600 setzt sich ganz bewusst von der Konkurrenz ab. (Bild: Yamaha)

Fazit

Soundbars und Soundbases sind zweifelsfrei eine gute und platzsparende Alternative zu klassischen Surround-Systemen. Dennoch ist es wichtig, sich vor dem Kauf stets über die eigenen Wünsche und Anforderungen im Klaren zu sein. Durch die großen Preisunterschiede kann es schnell dazu kommen, dass man aufgrund unbenötigter Features einige hundert Euro mehr investieren soll als tatsächlich nötig wären. Wie bei den meisten Themen im Audio-Bereich gilt deshalb: Gedanken machen, vergleichen, lange Spaß haben. 

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