Kiss me, Kiss me, Kiss me: Die zehn besten Alben von The Cure

Mit Pop und Postpunk zeitlos durch 40 Jahre Musikgeschichte

Seit mittlerweile 40 Jahren und immer noch mit verschmiertem Lippenstift und Kajal unterwegs, sind The Cure um Sänger Robert Smith der Beweis dafür, dass Melancholie und Melodien ein unzertrennliches Paar sind: Und mit Alben für die Ewigkeit zeigt die Band zudem, wie man in absoluter Schönheit altern kann.

Hier kommen die (subjektiv) zehn besten Alben von The Cure:

10. Bloodflowers (2000)

Ein persönliches sowie unterschätztes Album mit vielen autobiographischen Momenten, aus der Zeit als Robert Smith auf die 40 zuging. Berührend bluten hier die langsamen Songs geradezu ineineinander.

Video: Bloodflowers

9. Wish (1992)

Mit dem Album "Wish" betraten The Cure die großen Festivalbühnen und erreichten den normalen Radiohörer dank Hits wie "Friday I’m In Love", die beweisen, dass man clevere und catchy Songs schreiben und sich zugleich aber seine Eigenwilligkeit behalten kann.

Video: Friday I'm In Love

8. The Top (1984)

Während Robert Smith an diesem Album arbeitete, war er noch Gitarrist bei Siouxise And The Banshees und Songs wie "The Caterpillar" atmen auch diesen leichten Gothic-Touch der New-Wave-Post-Roc-Ära: "The Top" ist ein halluzinogenes wie kaleidoskopisches Album voller stranger Sounds.

Video: The Caterpillar

7. Three Imaginary Boys (1978)

Das Debütalbum mit dem ikonischen Cover, auf dem sich eine Stehlampe, ein Kühlschrank und ein Staubsauger befindet: Naive Bildinterpreten würden hier Licht, Kühle und Lärm entdecken und ja, auf "Three Imaginary Boys" finden sich all diese Elemente in strahlend coole sowie leicht kratzige Popperlen gegossen wie zum Beispiel "Fire In Cairo"".

Video: Fire In Cairo

6. Seventeen Seconds (1980)

Das schwierige zweite Album: Düsterer als das erste Werk, aber weiterhin mit dem Talent zeitlose Popsongs zu schreiben. Bis heute herausragend ist dabei "A Forest" – man kann nicht mehr zählen wie viele Bands inzwischen diese markante Basslinie geklaut haben...

Video: A Forest

5. Faith (1981)

We fade to grey: Ein graues und trostloses Cover und ein Album mit gothiclastigen sowie bassgetriebenen Songs in den Pfaden von Joy Division, "Faith" ist unbarmherzig und unheimlich intensiv.

Video: Primary

4. The Head On The Door (1985)

Dieses Album vereint die epischen Tiefen und euphorischen Höhen in The Cures Musik perfekt: Mit Singles wie "In Between Days" oder "Close To Me" sind auf "The Head On The Door" nur zwei der unsterblichen Hits der Band vertreten.

Video: Close To Me

3. Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me (1987)

Endlich findet der mittlerweile ikonische rote Lippenstift den Weg auf ein Albumcover und unter den vielen extrem leidenschaftlichen Songs wie "Why Can’t I Be You?" oder "Hot Hot Hot!!!" ist auch einer der schönsten Liebeslieder aller Zeiten, nämlich "Just Like Heaven".

Video: Just Like Heaven

2. Pornography (1982)

Der NME beschrieb "Pornography" als das Album, das Gothic erfand und nannte es eines der düstersten Werke der Popgeschichte überhaupt. Es beginnt programmatisch mit den Zeilen "It doesn’t matter if we all die!" und schreitet dann weiter in ein unvergleichliches und unvergängliches Sound-Universum.

Video: One Hundred Years

1. Disintegration (1989)

Das ultimative The Cure-Album: Majestätisch, melancholisch und melodieverliebt. Wie hier Trauer und Trost zugleich in Songs gepackt werden, ist einfach genial und im Song "Pictures Of You" gänsehauttreibend nachzuhören.

Video: Pictures Of You

▶ Und hier geht's zu den zehn besten Songs von The Cure!

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Es ist der "Spiderman is coming tonight"-Refrain von "Lullaby", der The Cure 1989 trotz aller Düsternis auch weit außerhalb ihres eingeschworenen Frankreises enorme Anerkennung beschert. Als das dazugehörige Album "Disintegration" erscheint, hat die Band bereits zwölf Jahre und sieben Longplayer auf der Uhr.