Please Please Me: Die zehn besten Alben der Beatles

Ohne sie wäre die Musikgeschichte sicherlich anders verlaufen: Die Beatles haben den Pop geprägt wie kaum eine andere Band.

Sie gelten als Erfinder der Pop-Musik, allerdings haben die Beatles zunächst auch nur ihren großen, meist schwarzen Vorbildern nachgeeifert. Nach Jahren als Tanzband auf der Reeperbahn, kam 1963 der große Durchbruch und die ganze Welt verfiel in Hysterie. Die erste Boyband war geboren.


Innerhalb von nur sieben Jahren veröffentlichten die Beatles ingesamt 12 Alben und wurden die erfolgreichste Band der Welt. Bereits 1970 kam der Bruch zwischen McCartney und Lennon, die Solokarrieren anstrebten.

Hier kommen die Top 10 der besten Alben der Beatles:

10. Please Please Me (1963)

Das erste Beatles-Album und die ersten Worte darauf sind: „Well she was just 17“. Alles steht im Zeichen der Jungend und die Jugendrevolte in Sachen Popmusik kann beginnen. In England stieg das Album auf Platz 1 der Charts ein und legte den Grundstein für die Beatlemania.

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I Saw Her Standing There (Remastered 2009)

9. Let It Be (1970)               

Der Gegenpol zum Debüt stellt dieses letzte Album der Beatles dar: „Let It Be“ ist geprägt von Balladen und ruhigeren Tönen.

Let It Be (Remastered 2009)

8. Help! (1965)

Auf diesem Album, dem Soundtrack zum gleichnamigen Film, findet sich sowohl das ikonische „Yesterday“ wieder als auch der Evergreen „Ticket To Ride“ sowie dem schönen Track „You’ve Got To Hide Your Love Away“, der einen kleinen Vorgeschmack auf John Lennons Solo-Werk gibt.

You've Got To Hide Your Love Away (Remastered 2009)

7. Magical Mystery Tour (1967)

Magisch, nostalgisch, romantisch: Auf diesem Werk sind unsterbliche (Mitsing-)Songs vertreten wie „Hello Goodbye“, „Penny Lane“, „All You Need Is Love“ oder „Strawberry Fields Forever“.

The Beatles - Strawberry Fields Forever

6. Rubber Soul (1965)

Dieses Album ist vielleicht das Gelenk zwischen den traditionellen und den experimentellen Beatles: Thematisch dunklerer, musikalisch folkiger.

Norwegian Wood (This Bird Has Flown)

5.  A Hard Day’s Night (1964)

In Deutschland wurde diesem dritten Album die Worte „Yeah! Yeah! Yeah!“ vorangestellt, damit die Musik auch zum gleichnamigen Kinofilm passt.

The Beatles - A Hard Day's Night

4. Abbey Road (1969)

Ohne dieses Cover wäre sie nur eine normale Straße in London, doch hier befanden sich damals die Aufnahmestudios der Beatles und das Foto wurde Ziel vieler Verschwörungstheorien: Warum ist Paul McCartney als einziger barfuß? Warum hat er als einziger den rechten Fuß vorne? Ist er am Ende damals gestorben und ausgetauscht worden?

Come Together (Remastered 2009)

3. Revolver (1966)

Auf dem siebten Album wurde immer mehr herumexperimentiert, Tonbänder liefen rückwärts und eine künstliche Doppelspur kam zum Einsatz. Die neue Lust an den Effekten stammte von McCartneys und Lennons Begeisterung für Stockhausen und neue elektronische Musik.

Taxman (Remastered 2009)

2. The Beatles (The White Album) (1968)

Ein Doppelalbum, das die verschiedenen Phasen der Band berücksichtigt und diverse Musikstile von Progressive über Psychedelia hin zu Folk, aber auch zum langsamen Bruch führte: Dass Yoko Ono immer im Studio dabei war, gefiel McCartney, Harrison und Starr nicht.

Happiness Is A Warm Gun (Remastered 2009)

1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

Der Soundtrack zum „Sommer der Liebe“: Psychedelisch, bunt, verspielt. Das legendäre Cover-Artwork spielt das wieder, darauf sind unter anderem zu sehen: H.G. Wells, Karl Marx, Oscar Wilde, Marilyn Monroe, Bob Dylan und die Beatles selbst als Wachsfiguren.

Lucy In The Sky With Diamonds (Remastered 2009)

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Tonspion Redaktion

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