Die britische Rockband hat ihre langjährigen Social-Media-Handles offenbar an Meta abgegeben. Der Konzern nennt seinen neuen persönlichen KI-Assistenten ebenfalls „Muse“ und nutzt nun den begehrten Namen @Muse.
Auf X ist die Band inzwischen unter @Musetheband zu finden, auf Instagram unter @museband. Der Wechsel soll bereits im Juli erfolgt sein, bekam aber erst mit der Vorstellung von Metas neuer KI einen erkennbaren Zusammenhang. Wie The Independent berichtet, ist bislang nicht bekannt, ob Muse für die Abgabe der Handles bezahlt wurden. Stellungnahmen der Band und von Meta stehen noch aus.
Metas Muse wird zunächst in den USA eingeführt und soll bei alltäglichen Aufgaben wie Terminplanung, Einkäufen, Zahlungen und E-Mails helfen. Auch längerfristige Ziele soll die KI in konkrete Handlungsschritte übersetzen können.
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Unter Muse-Fans sorgt der Vorgang vor allem wegen seiner unfreiwilligen Ironie für Diskussionen. Matt Bellamy beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit technologischer Kontrolle, Überwachung und dystopischen Zukunftsszenarien.
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Auf dem 2018 erschienenen Album „Simulation Theory“ geht es um Algorithmen und eine zunehmend von Technologie bestimmte Wirklichkeit, während „Drones“ von 2015 Überwachung und den Einsatz moderner Technologien als Machtinstrument thematisierte.
Allerdings sorgte die Band selbst auch für Kritik, indem sie ihr neues Album mit einem offenbar größtenteils KI-generierten Video bewarb und bekam dafür sehr viele negative Kommentare. Da die Band sich bisher mit einem Statement zurück hielt, obwohl es ihren seit Jahren bekannten Social-Media-Namen ändern musste, liegt der Verdacht nahe, dass es sich hier nicht um eine feindliche Übernahme durch Meta, sondern um eine Kooperation zum beiderseitigen Nutzen handelt.
