Am 10. Juli 2026 erscheint Frozen Charlotte, das siebte Soloalbum von Jack White, aufgenommen in seinem Third Man Studio in Nashville. Wir blicken zurück auf eine Karriere, die vor drei Jahrzehnten begann und weit mehr als nur diesen einen Hit zu bieten hat, den wirklich jeder kennt.
Begleitet wird er von einer Band in Bestform: Patrick Keeler am Schlagzeug, Dominic Davis am Bass und Bobby Emmett am Keyboard. Nach einer gefeierten Tournee gingen die vier direkt ins Studio, ohne Pause, ohne Anlaufzeit. Das Ergebnis ist ein Album, das die rohe, frenetische Energie seines 2024er-Vorgängers No Name weiterführt und gleichzeitig zeigt, wie viel Tiefe in dieser Besetzung steckt.
13 Tracks, unterschiedlich in Gefühl und Klang, aber konsequent in der Haltung: Blues-Wurzeln, Hardrock-Wucht, kein Gramm Fett. Frozen Charlotte ist ein Kraftakt für langjährige Fans und eine weit offene Tür für alle, die Jack White noch nicht kennen.
Tracklist
- G.O.D. And The Broken Ribs
- Derecho Demonico
- There’s Nobody There
- Raising The Grain
- You’ll Never Fix Me
- Nobody Knows
- Dollar Bill
- I Can’t Believe What I’m Hearing
- Thick As Thieves
- All Alone Again
- She’s In A Frenzy
- Making Contact
- Neighbors Blues
Biografie Jack White & The White Stripes
Jack White zählt zu den einflussreichsten Rockmusikern der vergangenen drei Jahrzehnte. Mit The White Stripes prägte er Anfang der 2000er Jahre die Garage-Rock-Renaissance, später etablierte er sich als erfolgreicher Solokünstler, Produzent und Labelbetreiber. Sein Werk verbindet Blues, Punk, Folk, Country und Rock’n’Roll mit einem ausgeprägten Interesse an analoger Aufnahmetechnik und musikalischer Tradition. Abseits der Bühne engagiert er sich für den Erhalt historischer Aufnahmeverfahren und gilt als einer der wichtigsten Fürsprecher der Vinylkultur.
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Kindheit und Jugend
Geboren wurde Jack White am 9. Juli 1975 als John Anthony Gillis in Detroit, Michigan. Er ist das jüngste von zehn Kindern einer katholischen Arbeiterfamilie. Sein Vater arbeitete als Hausmeister, seine Mutter war Sekretärin. Musik spielte im Familienleben eine wichtige Rolle. Neben Kirchenmusik hörte White früh Blues, Country und klassischen Rock.
Schon als Kind begeisterte er sich für alte Schallplatten und historische Musikaufnahmen. Besonders Künstler wie Son House, Blind Willie McTell, Bob Dylan, Led Zeppelin oder The Stooges hinterließen bleibenden Eindruck. Gleichzeitig entwickelte er ein Interesse an handwerklichen Tätigkeiten.
Nach der Schule absolvierte White eine Ausbildung zum Polsterer und gründete seine eigene Werkstatt Third Man Upholstery. Die Arbeit mit Stoffen, Holz und Werkzeugen beeinflusste später auch seinen gestalterischen Ansatz in Musik und Design. Viele seiner frühen Instrumente reparierte oder modifizierte er selbst. Noch heute beschreibt er handwerkliche Arbeit als wichtige Inspirationsquelle.
Die ersten Bands
Bereits während seiner Ausbildung spielte White in verschiedenen Bands der Detroiter Underground-Szene. Dazu gehörten unter anderem Goober & The Peas, The Go und Two Star Tabernacle, die stilistisch zwischen Country, Garage Rock und Punk angesiedelt waren.
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In dieser Zeit lernte er Meg White kennen. Die beiden heirateten 1996. Bemerkenswert ist, dass Jack nach der Hochzeit ihren Nachnamen annahm und fortan als Jack White auftrat. Auch nach der späteren Scheidung behielt er diesen Namen dauerhaft bei.

Aus der gemeinsamen Leidenschaft für minimalistische Rockmusik entstand schließlich ein gemeinsames Baby: The White Stripes.
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The White Stripes
Jack spielte Gitarre und sang, Meg White übernahm das Schlagzeug. Das Duo verzichtete bewusst auf Bass und entwickelte einen extrem reduzierten, rohen Sound. Öffentlich behaupteten beide zunächst, Geschwister zu sein. Erst Jahre später wurde bekannt, dass sie verheiratet gewesen waren. Diese Inszenierung gehörte zum künstlerischen Konzept der Band.
Auch optisch schufen sie eine unverwechselbare Identität. Rot, Weiß und Schwarz wurden zu den einzigen Farben für Bühnenbild, Kleidung und Artwork. Dieses klare Design trug wesentlich zum Wiedererkennungswert der Gruppe bei.
The White Stripes (1999)
Das Debüt von The White Stripes entstand mit kleinem Budget und weitgehend live im Studio. Schon hier war die Idee der Band vollständig ausgeprägt: eine verzerrte Gitarre, ein reduziertes Schlagzeug und Songs, die sich gleichermaßen auf Delta Blues, Punk und Garage Rock berufen. Jack White orientierte sich weniger an Perfektion als an Energie und Spontaneität. Viele Stücke wirken roh und ungeschliffen, genau darin liegt ihr Reiz.
Songs wie „Jimmy The Exploder“, „The Big Three Killed My Baby“ oder die Coverversion von Robert Johnsons „Stop Breaking Down“ zeigen, wie selbstverständlich White traditionelle Bluesmuster in einen modernen Rockkontext überführte. Obwohl das Album zunächst nur in der amerikanischen Underground-Szene Aufmerksamkeit erhielt, gilt es heute als Ausgangspunkt einer Bewegung, die Anfang der 2000er den Garage Rock zurück in die Charts brachte.
De Stijl (2000)
Mit dem zweiten Album gewann das Duo hörbar an Selbstvertrauen. Der Titel verweist auf die niederländische Kunstbewegung De Stijl, deren reduzierte Farbwelt und klare Formen sich bereits im visuellen Konzept der Band widerspiegelten. Musikalisch öffneten sich The White Stripes stärker für Folk, Country und traditionellen Blues, ohne dabei ihre raue Direktheit zu verlieren.
Zu den Höhepunkten gehört „Hello Operator“, das Punk-Energie mit Blues verbindet, ebenso wie „You’re Pretty Good Looking (For A Girl)“ oder „Apple Blossom“, das bereits Jack Whites Gespür für eingängige Melodien erkennen lässt. Mit „Death Letter“, einer Interpretation des Son House Klassikers, machte White zudem deutlich, welchen Stellenwert die amerikanische Bluesgeschichte für sein eigenes Songwriting besitzt. Rückblickend markiert „De Stijl“ den Moment, in dem aus einer vielversprechenden Garagenband ein eigenständiger musikalischer Entwurf wurde.
White Blood Cells (2001)
Mit „White Blood Cells“ gelang The White Stripes der internationale Durchbruch. Die Songs sind kompakter, melodischer und abwechslungsreicher als auf den ersten beiden Alben, ohne den rauen Charakter der Band aufzugeben. Produziert wurde erneut nahezu vollständig analog. Jack White setzte weiterhin auf wenige Spuren und verzichtete bewusst auf digitale Studiotechnik.
„Dead Leaves And The Dirty Ground“ eröffnet das Album mit voller Wucht, während „We’re Going To Be Friends“ eine überraschend zarte Seite der Band zeigt und bis heute zu ihren bekanntesten Songs gehört. „Hotel Yorba“ entwickelte sich vor allem in Europa zum Publikumsliebling. Weltweite Aufmerksamkeit erhielt schließlich „Fell In Love With A Girl“. Das von Michel Gondry inszenierte Musikvideo aus Lego-Steinen wurde zu einem der einflussreichsten Clips seiner Zeit und machte The White Stripes endgültig zu einem internationalen Phänomen.
Elephant (2003)
„Elephant“ gilt für viele Fans als das Meisterwerk der Band. Aufgenommen wurde das Album in den Toe Rag Studios in London mit historischem Equipment aus den 1950er und 1960er Jahren. Jack White wollte bewusst einen warmen, unmittelbaren Klang erzeugen und verzichtete erneut vollständig auf digitale Aufnahmetechnik.
Der Opener „Seven Nation Army“ entwickelte sich schnell weit über die Rockwelt hinaus zu einer kulturellen Ikone. Das Gitarrenriff, das bei einem Soundcheck entstanden ist. wird heute weltweit bei Fußballspielen, Olympischen Spielen oder Demonstrationen angestimmt und hat sich fest ins kulturelle Gedächtnis eingebrannt.
Jack White, der mit Fußball so gar nichts zu tun hat, nimmt es gelassen: er finde es bizarr, wie populär der Song sei, obwohl sein Label ihn damals gar nicht als Single habe veröffentlichen wollen. Es sei inzwischen aber ein Volkslied geworden und gehöre ihm nicht mehr.
Doch das Album bietet weit mehr als seinen größten Hit. „Ball And Biscuit“ zelebriert den Blues in epischer Form, „Black Math“ verbindet Punk und Hard Rock, während „The Hardest Button To Button“ mit seinem treibenden Rhythmus zu den beliebtesten Live-Songs der Band zählt. „Elephant“ gewann den Grammy für das beste Alternative-Album und machte Jack White endgültig zu einer der wichtigsten Figuren der zeitgenössischen Rockmusik.
Get Behind Me Satan (2005)
Anstatt den Erfolg von „Elephant“ zu wiederholen, schlugen The White Stripes einen unerwarteten Weg ein. Gitarren traten häufig in den Hintergrund, stattdessen dominierten Klavier, Marimba und ungewöhnliche Percussion-Instrumente das Klangbild. Das Album wirkt experimenteller, verspielter und teilweise fast kammermusikalisch.
Mit „Blue Orchid“ entstand dennoch einer der kraftvollsten Songs der Band. Stücke wie „My Doorbell“ oder „The Denial Twist“ zeigen Jack Whites Vorliebe für ungewöhnliche Songstrukturen und klassische Popmelodien. Viele Kritiker sahen darin zunächst einen Bruch mit dem bisherigen Stil. Heute gilt „Get Behind Me Satan“ als eines der mutigsten Alben der White Stripes, weil es konsequent Erwartungen unterläuft.
Icky Thump (2007)
Das letzte Studioalbum der White Stripes vereint nahezu alle Facetten ihres Schaffens. Blues, Folk, Hard Rock, Punk und mexikanische Folk-Einflüsse stehen gleichberechtigt nebeneinander. Der Titelsong beschäftigt sich mit Einwanderungspolitik und gesellschaftlichen Spannungen in den USA, ohne dabei auf einfache Botschaften zu setzen.
Mit „You Don’t Know What Love Is (You Just Do As You’re Told)“ entstand eine der emotionalsten Balladen der Band, während „Conquest“, ursprünglich ein Song aus den 1960er Jahren, mit Bläsern und lateinamerikanischen Rhythmen überrascht. Obwohl sich die Band nur wenige Jahre später auflöste, klingt „Icky Thump“ keineswegs wie ein Abschiedsalbum. Vielmehr dokumentiert es eine Gruppe, die ihre musikalischen Möglichkeiten bis zuletzt konsequent ausreizte.
Jack White (Solo)
Blunderbuss (2012)
Nach dem Ende der White Stripes stand zunächst die Frage im Raum, ob Jack White als Solokünstler funktionieren würde. Die Antwort lieferte bereits sein Debütalbum eindrucksvoll. „Blunderbuss“ knüpft zwar an den rauen Bluesrock an, mit dem White bekannt geworden war, öffnet den Sound aber gleichzeitig in viele Richtungen. Soul, Country, Folk und Gospel fließen selbstverständlich ineinander und zeigen einen Songwriter, der sich nicht mehr auf die Reduktion eines Duos beschränken muss.
Das Album entstand überwiegend in Whites eigenem Third Man Studio in Nashville und wirkt deutlich vielseitiger als vieles aus seiner früheren Karriere. Stücke wie „Love Interruption“ überraschen mit Klarinette und zurückhaltenden Arrangements, während „Sixteen Saltines“ den aggressiven Garagenrock der White Stripes aufgreift. „Freedom At 21“ verbindet verzerrte Gitarren mit modernen Rhythmen, „I’m Shakin’“, eine Interpretation des Little-Willie-John-Klassikers, zählt zu den Höhepunkten des Albums. Inhaltlich kreisen viele Songs um Trennung, Neuanfang und persönliche Veränderungen, ohne dabei autobiografisch eindeutig zu werden.
„Blunderbuss“ erreichte Platz eins der US-Charts und gewann den Grammy für das beste Rockalbum. Für viele Kritiker markiert es den gelungenen Übergang vom Bandmusiker zum eigenständigen Künstler.
Lazaretto (2014)
Mit seinem zweiten Soloalbum entwickelte Jack White den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. „Lazaretto“ klingt härter, verspielter und rhythmisch komplexer. Bluesrock bildet weiterhin das Fundament, wird aber immer wieder durch Funk, Country, Bluegrass und experimentelle Songstrukturen erweitert.
Der Titelsong gehört zu den energiegeladensten Stücken seiner Solokarriere. Das rasante Gitarrenspiel trifft auf ein nahezu gesprochenes Vocal und erinnert stellenweise an frühen Hip-Hop. „Would You Fight For My Love?“ zeigt dagegen Whites Faible für dramatische Balladen, während „High Ball Stepper“ komplett ohne Gesang auskommt und seine Fähigkeiten als Gitarrist in den Mittelpunkt rückt.
Für große Aufmerksamkeit sorgte auch die Vinyl-Ausgabe des Albums. White entwickelte gemeinsam mit Third Man Records eine Schallplatte voller technischer Besonderheiten. Versteckte Songs unter den Labels, unterschiedliche Abspielrichtungen, eingravierte Hologramme und weitere Spielereien machten „Lazaretto“ zu einem Sammlerstück. Gleichzeitig stellte das Album einen Verkaufsrekord für Vinyl in den USA auf und unterstrich Whites Rolle als wichtigster Botschafter der analogen Musikkultur.
Boarding House Reach (2018)
Mit „Boarding House Reach“ veröffentlichte Jack White sein bis dahin experimentellstes Album. Während seine früheren Werke klar im Bluesrock verwurzelt waren, öffnet er sich hier elektronischen Klängen, Spoken Word, Funk, Gospel, Jazz und Hip-Hop. Die Songs wirken oft unvorhersehbar, wechseln Tempo und Stil mehrfach und verzichten bewusst auf klassische Songstrukturen.
„Connected By Love“ verbindet Gospel mit schweren Gitarrenriffs, während „Corporation“ und „Ice Station Zebra“ mit Funk-Rhythmen und gesprochenen Passagen überraschen. „Over And Over And Over“ basiert auf einer Idee, die White bereits Jahre zuvor für The White Stripes geschrieben hatte, aber erst hier fertigstellte.
Das Album spaltete Publikum und Kritik. Manche vermissten die Direktheit seiner früheren Arbeiten, andere lobten den Mut, sich nicht auf bewährte Erfolgsrezepte zu verlassen. Rückblickend markiert „Boarding House Reach“ einen wichtigen Wendepunkt in Whites Karriere. Er löste sich endgültig von den Erwartungen, die viele Fans an ihn als klassischen Bluesrock-Musiker hatten.
Fear Of The Dawn (2022)
Nach mehreren Jahren ohne Soloalbum meldete sich Jack White 2022 mit gleich zwei Veröffentlichungen zurück. „Fear Of The Dawn“ erschien im Frühjahr und präsentiert ihn von seiner lautesten und experimentierfreudigsten Seite. Verzerrte Gitarren treffen auf elektronische Effekte, ungewöhnliche Studioexperimente und dichte Arrangements. Viele Songs wirken wie spontane Ideen, die mit hoher Energie eingefangen wurden.
Der Titelsong eröffnet das Album mit brachialem Rock, während „Taking Me Back“ klassische Bluesriffs mit modernen Produktionstechniken verbindet. „Hi-De-Ho“, eine Zusammenarbeit mit Rapper Q-Tip, gehört zu den ungewöhnlichsten Stücken seiner Diskografie und zeigt einmal mehr Whites Offenheit gegenüber anderen Genres.
Obwohl das Album viele unterschiedliche Einflüsse vereint, wirkt es erstaunlich geschlossen. White verbindet seine Vorliebe für analoge Instrumente mit einer Produktion, die deutlich moderner klingt als frühere Werke.
Entering Heaven Alive (2022)
Nur wenige Monate später folgte mit „Entering Heaven Alive“ das genaue Gegenstück. Statt verzerrter Gitarren dominieren akustische Instrumente, dezente Arrangements und ein deutlich ruhigeres Songwriting. Folk, Country und Singer-Songwriter-Traditionen stehen im Mittelpunkt.
Songs wie „Love Is Selfish“ oder „A Tip From You To Me“ zeigen White als feinfühligen Erzähler, dessen Stimme hier mehr Raum erhält als auf vielen früheren Aufnahmen. Auch das Cover von „Nobody Seemed To Know Me“ von Nick Lowes Band Brinsley Schwarz fügt sich nahtlos in den zurückhaltenden Charakter des Albums ein.
Die beiden Veröffentlichungen des Jahres 2022 ergänzen sich bewusst. Während „Fear Of The Dawn“ die extrovertierte, laute Seite von Jack White zeigt, richtet „Entering Heaven Alive“ den Blick auf seine Vorliebe für traditionelle amerikanische Songwriterkunst.
No Name (2024)
Mit „No Name“ kehrte Jack White überraschend zu einem unmittelbaren, kompromisslosen Rocksound zurück. Das Album erschien zunächst ohne Ankündigung oder Titel. Kundinnen und Kunden der Third-Man-Plattenläden erhielten eine namenlose Schallplatte als Beilage zu ihren Einkäufen. Erst nachdem die Aufnahmen im Internet kursierten, bestätigte White die Veröffentlichung offiziell.
Musikalisch erinnert das Album stellenweise an die Direktheit der frühen White Stripes, wirkt aber gleichzeitig deutlich härter und riffbetonter. Songs wie „That’s How I’m Feeling“, „Old Scratch Blues“ oder „Archbishop Harold Holmes“ verbinden Garage Rock, Blues und Hard Rock mit einer Spielfreude, die an seine frühen Jahre in Detroit erinnert. Gleichzeitig zeigt White einmal mehr seine Vorliebe für ungewöhnliche Songideen und abrupte Tempowechsel.
Viele Kritiker werteten „No Name“ als Rückbesinnung auf Whites musikalische Wurzeln, allerdings ohne nostalgisch zu wirken. Vielmehr klingt das Album wie das Werk eines Künstlers, der sich nach Jahrzehnten im Musikgeschäft die Freiheit bewahrt hat, spontan und intuitiv zu arbeiten. Gerade die überraschende Veröffentlichung ohne klassische Marketingkampagne passte perfekt zu seinem Selbstverständnis, Musik lieber durch Neugier und Mundpropaganda als durch große Inszenierungen bekannt werden zu lassen.
Diskografie Jack White & The White Stripes
The White Stripes
- The White Stripes (1999)
- De Stijl (2000)
- White Blood Cells (2001)
- Elephant (2003)
- Get Behind Me Satan (2005)
- Icky Thump (2007)
Jack White (Solo)
- Blunderbuss (2012)
- Lazaretto (2014)
- Boarding House Reach (2018)
- Fear of the Dawn (2022)
- Entering Heaven Alive (2022)
- No Name (2024)
- Frozen Charlotte (2026)
Quellen
Jack White III Official Website
Third Man Records
Instagram @officialjackwhite
The Guardian: „Jack White: ‘I think people can hear that I’m not a professional musician’“
Monocle Radio: „The Big Interview: Jack White“
Pitchfork Media: „Jack White Says He Almost Never Talks to ‘Hermit’ Meg White“
Uncut Magazine: „The Same Boy You’ve Always Known – A Jack White interview“
Interview Magazine: „Jack White“
Variety: „Jack White Unveils New Album ‘Frozen Charlotte’ – Watch Music Video for Single ‘Dollar Bill’“
American Songwriter: „The Best 30 Jack White Quotes“
