Black Marble – Fast Idol (Album)

ALBUM DER WOCHE – LoFi-Synthpop wie ein Soundtrack zu Eighties-Filmen: Black Marble aus Los Angeles schreibt melancholisch treibende Lieder über Einsamkeit mit faszinierender Präzision und Kühle.

Redaktionswertung: ★★★★★


Black Marble: Presspic 2021 (Foto (Ashley Leahy)

Chris Stewart aka Black Marble klingt nach aktuellem Brooklyn und aus der Zeit gefallen gleichermaßen: Seine wie in Watte verpackten Songs sind einerseits zeitgemäß cool wie seine modernen Coldwave-Kollegen John Maus oder Boy Harsher, erinnern aber zugleich an die zeitlosen Melodien von OMD, New Order oder frühe The Cure.

Black Marble - Somewhere (Official Music Video)

Zwischen Indiepop, Gothicpop und Dreampop hat sich Black Marble einen uniquen Sound-Kosmos geschaffen, eingefangen von analogen Vintage-Kameras, dem bitter-süßen Gefühl eines John-Hughes-Film, der nun „Pretty In Black“ heißt – denn trotz des Achtziger-Jahre-Pastiches ist die Leichtigkeit dieser Ära in Black Marbles Songs nicht vorherrschend.

Black Marble - Preoccupation (Official Music Video)

Auf seinem mittlerweile vierten Album hat Black Marble seinen Sound perfektioniert, der einen hypnotisch in einer schwarzen Murmel einfängt und die einen spielerisch umfängt.

Black Marble - Ceiling (Official Lyric Video)

Biografie Black Marble

Hinter dem Synth-Projekt Black Marble steckt der Musiker Chris Stewart aus Brooklyn, New York. Seine musikalische Laufbahn startete 2012 und in diesem Jahr erschien auch sein Debüt-Album „A Different Arrangement“. Zwischen Eighties-Minimalismus und Synthpop schwebende Songs sind sein Trademark geworden.

Diskografie Black Marble:

2012: A Different Arrangement 

2016: It’s Immaterial 

2019: Bigger Than Life

2021: Fast Idol


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Kerstin Kratochwill

Kerstin Kratochwill ist promovierte Germanistin, arbeitet als Lektorin sowie Texterin und schreibt für Tonspion über Musik, Filme und Serien.