Die 10 besten Alben von Depeche Mode

Die bisherigen Highlights der britischen Synthie-Pop-Pioniere

Depeche Mode gehört weltweit zu den bedeutensten und wichtigsten Bands der Popmusike-Geschichte: Hier unsere besten zehn Alben (bisher) der Synth-Wave-Götter.

Depeche Mode veröffentlichten ihr erstes Album "Speak & Spell" im Jahr 1981 und präentierten darauf einen neuen Sound, der nur auf elektronischen Klängen basierte. Gründungsmitglied Vince Clarke verließ die Band bereits nach dem ersten Album und gründete in der Folge die Bands Yazoo und später Erasure und blieb seinem typischen Sound treu, während Depeche Mode sich weiter entwickelten, zunächst verstärkt mit Samples arbeitete und sich dann auch Gitarren öffnete.

Die kontinuierliche Entwicklung des eigenen Sounds hielt die Band über Jahrzehnte relevant und selbst wenn die neuen Alben nicht mehr den Klassiker-Status der frühen Werke erreichen, ist ein neues Depeche Mode Album immer noch etwas Besonderes.

Hier die besten Alben aus 40 Jahre Bandgeschichte:

10. Playing The Angel (2005)

Auf "Playing The Angel" sind mit "Suffer Well", "I Want It All" und "Nothing's Impossible" drei von Dave Gahan komponierte Stücke enthalten. Pessimistische Texte treffen auf vertraut düstere und schwere Melodien, antiquierte Synthesizer und den seelischen Schmerz als Leitmotiv der Platte.

9. Sounds Of The Universe (2009)

"Sounds Of The Universe" knüpft an vielen Punkten an den 2005 erschienenen Vorgänger "Playing The Angel" an: Die pessimistisch geprägte Atmosphäre schlägt sich sowohl im Sound, als auch in den Texten nieder. Ein facettenreiches Album, das erneut mit einer Vielzahl an Synthesizern und Drumcomuputern aufgenommen wurde.

8. Construction Time Again (1983)

Auf ihrem dritten Album verbinden Depeche Mode erstmals Sampling-Technik mit melodiöser Synthie-Pop-Musik. "Construction Time Again" ist auch die erste Platte, an der Alan Wilder als Bandmitglied beteiligt war und die beiden Stücke "Two Minute Warning" und "The Landscape Is Changing" schrieb. "Everything Counts" ist der bekannteste und prägende Song des von den Einstürzenden Neubauten inspirierten Albums.

7. Ultra (1997)

Aufgrund Dave Gahans Drogenproblemen mussten die Aufnahmen zu "Ultra" zwischenzeitlich unterbrochen werden. Die Band drohte auseinanderzufallen, doch nach Gahans Rehabilitation in einer Entzugsklinik nahm er erstmals Gesangsunterricht und brachte seine Stimme auf Vordermann. Die Albumaufnahmen wurden abgeschlossen und "Ultra" markierte nach einer langen schwierigen Zeit ein neues Lebenszeichen von Depeche Mode.

6. Some Great Reward (1984)

Das vierte Album der Briten hat Keyboarder, Songwriter, Gitarrist und neben Dave Gahan zweiten Sänger Martin Gore 1984 endgültig in den Vordergrund gerückt: Bis auf das von Alan Wilder geschriebene "If You Want" stammen alle Songs aus der Feder Gores. In den beiden Stücken "It Doesn't Matte" und "Somebody" ist er als Sänger zu hören. Im Oktober 1984 erschien mit "Blasphemous Rumours" und "Somebody" ebenso die erste ausgekoppelte Doppel-Single der Briten.

5. Songs Of Faith And Devotion (1993)

"Songs Of Faith And Devotion" hat Depeche Modes Existenz auf eine harte Probe gestellt: Dave Gahan kämpfte mit seiner Drogensucht, Martin Gore flüchtete in den Alkohol, Andy Fletcher erlitt einen Nervenzusammenbruch und Alan Wilder verließ die Band 1995. Dennoch folgte auf das Album eine vierzehnmonatige Welttournee mit 174 Konzerten und über zwei Millionen Besuchern. Aus der Tour gingen anschließend das Live-Album "Songs For Faith And Devotion Live" sowie das Video und die DVD "Devotional" hervor.

4. Speak And Spell (1981)

Bis auf "Tora! Tora! Tora!" und "Big Muff" wurden alle Songs auf dem Debütalbum der Briten von Gründungsmitglied Vince Clarke geschrieben. Die einzige Platte, an der Clark als Bandmitglied beteiligt war.

3. Black Celebration (1986)

Weniger Pop, mehr Dark: Mit "Black Celebration" bewegen sich Depeche Mode 1986 weg vom Synthie-Pop zum Dark Wave und Industrial. Es ist das dunkelste und melancholischste Album der Band, das von beklemmender Atmosphäre lebt und düster, emotional, hart und experimentell zugleich klingt.

2. Music For The Masses (1987)

1987 haben Depeche Mode den kommerziellen Durchbruch in den USA geschafft: Mit ihrem überaus stilvollen, sechsten Album führte es die Briten als erste Synthie-Pop-Band in die großen und ausverkauften Stadien. Dunkle Schwermütigkeit, rockige Gitarrenriffs sowie akustische Instrumente und vielfältige Melodien machen "Music For The Masses" zu einem zeitlosen Klassiker.

1. Violator (1990)

Das geschlossene Meisterwerk "Violator" hat sich mit den beiden darauf enthaltenen Welthits "Enjoy The Silence" und "Personal Jesus" über 15 Millionen Mal verkauft. Das erfolgreichste und meistverkaufte Album der Synthie-Pop-Pioniere.

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