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Viva La Vida: Die zehn besten Songs von Coldplay

Coldplay hat sich zu einer der weltweit erfolgreichsten Band der 2000er Jahre gemausert: Zu verdanken haben das die Musiker Songs, die zwischen kleinen Emotionen und großem Stadionrock changieren können. Hier kommen die Top Ten von Chris Martin & Co.!

Die britische Rock-Pop-Band gründete sich 1996 und bestehen aus Frontamn Chris Martin, Will Champion, Jonny Buckland und Guy Berryman. Ihren Durchbruch hatte Coldplay im Jahr 2000 mit dem Album „Parachutes“, gefolgt 2002 von der bisher erfolgreichsten LP der Bandgeschichte „A Rush of Blood to the Head“. 2019 erschien mit „Everyday Life“ das bislang letzte Werk der Briten und Ende 2021 soll ein neues Album erscheinen und auch eine Tour angekündigt werden.

Bis dahin hören wir die schönsten Tracks von Coldplay in unserer Top-Ten-Liste:


10. Viva La Vida

„Lebe das Leben“: Dieser Track ist die erste Kollaboration der Band mit Brian Eno, dem Ambient-Innovator und Mitbegründer von Roxy Music. Mit Glockenspiel und Chorgesang sowie emporsteigender Melodie ist der Song ein perfektes Beispiel für coldplayesken Sound.


9. Talk

Um das Motiv von Kraftwerks „Computerliebe“ herumgebaut, wurde dieser Song zu einem großen Hit. Und Ralf Hütter gab sogar seinen Segen zum Verwenden. Er bedankte sich fürs Fragen bei Chris Martin angeblich so: „Yes, you can use it, and thank you very much for asking my permission, unlike that bastard Jay-Z.“


8. Shiver

Die erste Single des Debütalbums „Parachutes“ ist von Jeff Buckley beeinflusst, lässt aber durchaus schon die späteren Coldplay-Songzutaten erkennen: Falsetto-Gesang, Balladen-Touch und schimmernde Gitarren.


7. Coloratura

Eigentlich hatte man Coldplay als neue U2 schon ein wenig abgeschrieben, doch mit „Coloratura“ gelingt der Band 2021 inspiriert von Pink Floyd ein zehnminütiges ambitioniertes Art-Rock-Meisterwerk mit Pauken und Trompeten. Produziert wurde der Song von der schwedischen Hitmaschine Max Martin, der sich hier einmal komplett austoben durfte, ohne irgendwelche Charts anstreben zu müssen. „Coloratura“ ist der abschließende Höhepunkt des Coldplay Albums „Music Of The Spheres“ (2021).


6. Trouble

Der kommerzielle Erfolg dieser dritten sorgsam arrangierten ruhigen Single von Coldplay habe die Band davor bewahrt als ein One-Hit-Wonder zu enden, so Chris Martin.


5.  Clocks

Vielleicht der ultimative Coldplay-Song mit seiner wirbelnden Piano-Melodie, dem treibenden Beat und dem Falsetto-Chor, der einen Wendepunkt im Werk der Band einleitete hin zu synthiegeschwängerten emotionalen Hymnen. Ein wenig erinnert der Track, an dem man sich zugegebenermaßen ein bisschen überhört hat, an U2s „Where The Streets Have No Name“.


4. Yellow

Von vielen mit Radioheads „Fake Plastic Trees“ verglichen ist das die große Indierockballade der Band: Laut Martin spiegelt der Track die Grundstimmungen von Coldplay wieder – Hoffnung, Hingabe und Helligkeit.


3. Fix You

Das Lied vom dritten Album „X&Y“ – und von vielen Kritikern als schwächstes bezeichneten – entpuppte sich als eines der ikonischten Songs Coldplays. Der Track ist stark beeinflusst von Elbows Hymbe „Grace Under Pressure“.


2. Don’t Panic

Erst als dieser Track in Zach Braffs („Scrubs“) Indiefilmhit „Garden State“ verwendet wurde, wurde der Song, der bereits 1998 von der Band geschrieben wurde, richtig wertgeschätzt.


1. The Scientist

Ein Welthit, ein Gänsehautgarant und eine Live-Hymne par excellence: Geschrieben von Chris Martin nachdem er George Harrisons „All Things Muss Pass“ angehörte hatte. Bei Konzerten werden die letzten Zeilen des Songs von den Fans stets inbrünnstig mitgesungen:

„Nobody said it was easy
No one ever said it would be so hard
I’m going back to the start“