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Die zehn besten Songs von Lady Gaga

Mit über 150 Millionen verkauften Tonträgern gehört Lady Gaga zu den erfolgreichsten Sängerinnen und stärksten Frauen im Musikbusiness: Hier kommen ihre Top Ten Songs!

Stefani Joanne Angelina Germanotta wächst in einer wohl situierten New Yorker Familie mit italienischen Wurzeln auf und zeigt bereits früh ihr Talent als Singer-Songwriterin und ihren ausgeprägten Hang zu schrillen Performances und Outfits.

Sie vereint David Bowies androgyne Showpräsenz mit dem provokativen Pop einer Madonna und der Punk-Attitüde von Debbie Harry, um daraus etwas ganz Eigenes zu machen. Für ihre Rolle in „A Star Is Born“ war sie für einen Oscar nominiert und für ihren Auftritt in der Serie „American Horror Story“ erhielt sie einen Golden Globe. Und in „House of Gucci“ brilliert sie als ehrgeizige Italienerin im Mode-Imperium Gucci.

Und als Sängerin startet sie so richtig durch: Schon mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums “The Fame” im Jahr 2008 wird Lady Gaga schlagartig zum Megastar: Ihr erster Longplayer „The Fame“ verkauft sich weltweit über 15 Millionen Mal. Seitdem veröffentlicht sie Hit für Hit und ihre besten Songs haben wir hier für Euch in einer Top Ten versammelt:

10. Yoü And I

Das wohl rockigste Stück von Lady Gaga ist eine Hommage an ihr Vorbild Freddy Mercury und wartet mit Queen-Mitglied Brian May an der Gitarre auf, inklusive kurzem „We Will Rock You“-Moment in der Melodie.


9. Shallow

Zusammen mit Filmpartner Bradley Cooper aus dem Film „A Star Is Born“ singt Lady Gaga hier den dramatisch emotionalen Track „Shallow“, der den Oscar für den besten Song erhielt.


8. Born This Way

Die Über-LGBTQ+-Hymne von Lady Gaga mit optischen Referenten an die die 1980er Stil-Ikonen Missing Persons (deren Sängerin Dale Bozzio wohl ihre eigentliche Inspiration ist), Roxy Music oder Duran Duran. Sie nennt den Track ihr eigenes Freiheitslied und sagt darüber:

„Ich will meine ‘this-is-who-the-fuck-I-am’-Hymne schreiben, aber ich will nicht, dass es hinter poetischer Zauberei und Metaphern versteckt ist. Ich will, dass es eine Attacke wird, ein Angriff auf die Frage, weil ich denke, dass speziell in der heutigen Musik alles irgendwie verwaschen wird und die Nachricht in einem lyrischen Spiel versteckt wird“.


7. Scheiße

Seit Franz Ferdinands „Ich heiße Superfantastisch, Ich trinke Schampus mit Lachsfisch“ hat wohl kein englischsprachiger Künstler mehr so charmant deutsch gesungen wie Lady Gaga in „Scheiße“, einem harten Electro-Track, der an Miss Kittin erinnert und so beginnt: „I don’t speak German / But I can if you like (ow) / Ich Shleiban austa be-clair / Es kumpent madre monster / Aus-be, aus-can-be flaugen / Begun beske but-bair“ – alles klar?


6. Bad Romance

Die erste Single von ihrem zweiten Album „The Fame Monster“ (2009) besticht durch die catchy „Rah-rah-ah-ah-ah, Roma-roma-mah, Gaga-ooh-la-la“-Hookline und einem Mix aus Eurotrash und Synthie-Pop. Im Text geht es um eine toxische Beziehung, die sich mit Hitchcock-Referenzen beschreibt: „I want your psycho, your Vertigo shtick / Want you in my Rear Window, Baby you’re sick“.


5. Applause

Der Track stammt aus ihrem dritten Studioalbum „ARTPOP“ (2013) und ist ein wilder Mix aus Glam-Rock und EDM-Sound: Ihre Stimme ist dabei hart und glasklar sowie ihre Hommage an die Vocals von Talking Heads und David Bowie.


4. Alejandro

Mit starken Einflüssen von ABBA, Madonna und Ace Of Base schwebt dieser Track zwischen Ballade und Banger sowie zwischen Melodrama und Mega-Disco. Der kontroverse Clip zeigt Lady Gaga als sexuell erregte Nonne und in expliziten Szenen mit genderfluiden deutschen Soldaten.


3. Paparazzi

Mit unwiderstehlicher Hookline und Techno-Beat unterlegt, wird „Paparazzi“ aus dem Jahr 2008 zum Mega-Hit: Legendär ihr VMA-Auftritt zu dem Song, in dem sie quasi zu Tode blutet, um so daran zu erinnern, was der Ruhm mit mit Stars wie Marilyn Monroe machte.


2. Perfect Illusion

Dieser Song stammt aus ihrem fünften Studioalbum „Joanne“, das im Oktober 2016 veröffentlicht wurde und wurde von Tame Impala’s Kevin Parker und Mark Ronson mitgeschrieben: An der Gitarre hören wir Josh Homme (Eagles of Death Metal, Queens of the Stone Age). „Perfect Illusion“ ist dabei ein Synth-Rock-Track, in dem sie ihr Stimmpotential voll entfaltet.


1. Poker Face

„Mum-mum-mum-mah“: Mehr muss man eigentlich zu diesem Mega-Hit-Ohrwurm aus dem Jahr 2008 eigentlich nicht sagen, oder? Okay, er ist auch noch eine Glam-Futurismus-Elektro-Pop-Hymne mit Autotune-Einsatz sowie Avandgarde-Look und thematisiert obendrein durch den Spieler-Ausdruck „Poker Face“ im Subtext Bisexualität.