Selig – Selig macht Selig (Album)
“Selig macht Selig” feiert eine der einflussreichsten Bands der 90er. Dazu hat sich die Band um Jan Plewka prominente Unterstützung ins Studio geholt.
“Selig macht Selig” feiert eine der einflussreichsten Bands der 90er. Dazu hat sich die Band um Jan Plewka prominente Unterstützung ins Studio geholt.
Fleetwood Macs “Rumors” erschien 1977 und klingt auch heute noch frisch wie am ersten Tag.
Überraschend: Die Existenz eines neuen The-Who-Albums – wenig überraschend: der Sound darauf. Roger Daltrey und Pete Townshend bleiben bei ihrem Trademark-Sound zwischen Rockyhmnen und Musicalkitsch.
Das achte Album von Coldplay ist ein 16 Songs umfassendes Konzeptalbum in zwei Teilen: Experimentell versus poppig lautete die Vorabdevise, die Realität klingt dann doch eher meistens nach rührseliger Kirchentagsmusik mit “crazy” Ideen wie Gospel-Chören.
Till Lindemann von Rammstein und Peter Tägtgren von Hypocrisy sowie Pain haben mit “F & M” das zweites Album ihres Projekts Lindemann vorgelegt, das ein kleines bisschen Horrorshow und ein kleines bisschen zu viel Karikaturenkrawall ist.
Drei Jahre nach dem schwermütigen “Skeleton Tree” veröffentlicht Nick Cave mit “Ghosteen” einen mehr als würdigen Nachfolger. Die Trauer von einst ist einer melancholischen Hoffnung gewichen.
Ein Album wie ein Teeniezimmer in der Provinz: Ein Wirrwarr aus Namen der Popkultur durchzieht Thees Uhlmanns neues Album, das sich damit positioniert und auch politisiert.
Seit nunmehr über 40 Jahren spielen New Model Army ihren brodelnden Folk-Punk: Und auch auf ihrem 15. Album grummelt es gewaltig.
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Es gibt ein neues Rammstein-Album. Das wäre als Sechs-Wort-Rezension im Grunde schon alles, was man wissen muss. Oder am Ende wohl auch: sagen kann. Denn wer Erwartungen an Rammstein hat, wird hier wieder einmal mindestens solide und gelegentlich exzellent abgefertigt.
Ein Jahr nach dem tragischen Tod von Dolores O’Riordan veröffentlichen The Cranberries ihr Abschiedsalbum, das zwar den traurigen Titel “In The End” trägt, musikalisch aber eine tröstende und lebendige Sprache spricht.
Im September 1988 erschien ein Album, das die schrillbunten 80er Jahre kurzerhand beendete und mit seiner bis auf die Knochen reduzierten Musik bis heute als eines der einflussreichsten Alben aller Zeiten gilt.
Die Ärzte veröffentlichen am 8.2. ihr “Worst-Of”, eine Sammlung von Demos, Vinyl-Raritäten und Outtakes. Im Interview kommentieren Farin, Bela und Rod diese fast vergessenen Songs und Skizzen gewohnt launig.
Auf der Fortsetzung des erfolgreichen Unplugged-Albums aus dem Jahr 2011 inszeniert sich Udo Lindenberg als Kapitän auf einer Art Arche Noah: Unterschiedlichste Musiker-Exemplare durften mit an Bord, um die mögliche Rettung vor der drohenden Welt-Katastrophe mit unverdrossenem Old-School-Optimismus zu besingen.
Die Ärzte veröffentlichen ihr Gesamtwerk als Box-Set. Echte Fans kommen um dessen Anschaffung wohl kaum herum, denn neben sämtlichen Studioalben hat das aufwendig gestaltete Paket kuriose Highlights aus 30 Jahren Bandgeschichte in petto.
“No Tourists” wird zur klassischen Touristenfalle: Liam Howlett & Co. machen zwar genau das, wofür sie seit Jahrzehnten geliebt werden, verzichten aber vollständig auf jeglichen Anflug von Innovation.