Iron Maiden blicken auf eine Karriere zurück, die kaum eine andere Band im Heavy Metal erreicht hat. Nun widmet sich eine neue Dokumentation dieser außergewöhnlichen Geschichte.
„Iron Maiden: Burning Ambition“ kommt am 7. Mai 2026 in ausgewählte Kinos, begleitet von einem ersten Trailer, der jetzt veröffentlicht wurde.
Regie führt Malcolm Venville, der unter anderem durch seine Arbeit an „Churchill at War“ bekannt ist. Produziert wurde der Film von Dominic Freeman, der bereits mit „Spirits in the Forest – A Depeche Mode Film“ Erfahrung im musikalischen Dokumentarfilm gesammelt hat. Die Konstellation deutet darauf hin, dass „Burning Ambition“ nicht nur ein klassischer Bandrückblick wird, sondern auch den kulturellen Kontext und die Wirkungsgeschichte von Iron Maiden in den Blick nimmt.
Der Film spannt einen Bogen über fünf Jahrzehnte Bandgeschichte. Beginnend mit den frühen Jahren im London der späten 1970er, als Iron Maiden noch in kleinen Clubs und Pubs spielten, zeichnet die Dokumentation den Aufstieg zu einer der prägendsten Metal-Bands der 1980er nach. Diese Phase gilt bis heute als künstlerischer und kommerzieller Durchbruch. Alben wie „The Number of the Beast“ oder „Powerslave“ stehen exemplarisch für eine Zeit, in der Iron Maiden ihren Sound definierten und zugleich das Bild des Heavy Metal nachhaltig mitprägten.
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Dabei dürfte „Burning Ambition“ auch die Bedeutung der Band im Kontext der sogenannten New Wave of British Heavy Metal herausarbeiten. Iron Maiden gehörten zu den wichtigsten Vertretern dieser Bewegung, die Ende der 1970er-Jahre entstand und dem Hard Rock eine neue, härtere und zugleich technisch versiertere Ausrichtung gab. Bands wie Judas Priest, Saxon oder Def Leppard prägten diese Phase, doch Iron Maiden gelang es besonders früh, sich international zu etablieren.
Die Dokumentation nimmt sich auch dieser Brüche an und dürfte zeigen, wie Iron Maiden mit internen Veränderungen umgingen, insbesondere die Rückkehr von Bruce Dickinson und Adrian Smith Anfang der 2000er-Jahre. Diese Wiedervereinigung markierte nicht nur personell einen Wendepunkt, sondern leitete auch eine Phase ein, in der die Band vor allem live zu alter Stärke zurückfand.
Neben Archivmaterial und Interviews mit den Bandmitgliedern selbst setzt der Film auch auf Stimmen von prominenten Fans. Zu Wort kommen unter anderem Lars Ulrich von Metallica, Tom Morello von Rage Against the Machine, Public-Enemy-Gründer Chuck D. sowie der Schauspieler Javier Bardem. Diese Perspektiven erweitern den Blick über die Band hinaus und verdeutlichen den Einfluss von Iron Maiden auf unterschiedliche kulturelle Bereiche.