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Die 10 besten Lieder der Toten Hosen

Vom Ratinger Hof in die Stadien der Republik. Die Toten Hosen haben eine erstaunliche Karriere hingelegt. Hier sind ihre 10 besten Lieder aus 40 Jahren Bandkarriere.

Die Toten Hosen (Foto: Paul Ripke)
Die Toten Hosen (Foto: Paul Ripke)

Ältere werden sich noch erinnern: Die Toten Hosen waren tatsächlich mal jung und cool. Sie gehörten zu den ersten Punks in Deutschland, lange bevor Punk und Tattoos zum Mainstream wurden. Vor 40 Jahren begann ihre Karriere. Zum Jubiläum gibt’s eine neue Best-Of: „Alles aus Liebe: 40 Jahre Die Toten Hosen“. Darauf gibt’s neben den größten Hits auch sieben ganz neue Songs.

Ihre unserer Meinung nach besten Lieder haben wir hier zusammengestellt.

Die 10 besten Songs der Toten Hosen

10. Madelaine (Aus Lüdenscheid) (2002, Reich & Sexy II)

„Gibt es irgendwelche Nazis In deinem Bekanntenkreis?“ – Eine Frage die man heutzutage gerne wieder genau so stellen darf. Der Song mag nicht zuletzt durch den Mitgröhl-Refrain etwas plump wirken, macht aber gerade deshalb die Botschaft so wirksam und unterhaltsam. Politische Haltung kann so einfach sein!

9. Freunde (2004, Zurück zum Glück)

Jede gute Punk-Band braucht ihre Ode an die Freundschaft. Und mit „Freunde“ haben die Toten Hosen eine Version geliefert, die sich nicht nur über Jahrzehnte halten dürfte, sondern auch noch nach dem achten gemeinsamen Bier, Arm in Arm in der Eckkneipe, sentimental mitgegröhlt werden kann. 

8. Pushed Again (1999, Crash-Landing)

Hosen auf Englisch? Dass das bestens funktionieren kann, wurde mit „Pushed Again“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Erstmals bei ihrem 1000. Konzert im Jahr 1997 vorgestellt, hält sich der Song bis heute in den Setlists und allen voran in den Herzen der Fans.

7. Schönen Gruß, auf Wiedersehen (1990, Auf dem Kreuzzug ins Glück)

Er steht oftmals am Ende der Konzert-Setlists und zeigt, dass ein „Project X„-Szenario keineswegs eine Erfinung der Neuzeit ist und bestens auf EDM-Songs von Steve Aoki & Co. verzichten kann. Spaß beiseite, der legendäre Abschieds-Song der Band darf hier schlicht und einfach nicht fehlen. 

6. Bonnie & Clyde (1996, Opium fürs Volk)

Die Geschichte des legendären Gangsterpaares Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Chestnut Barrow dürfte mittlerweile umfassend erzählt sein. Die Hommage der Toten Hosen ging 1996, zusammen mit „Paradies“ als eines der absoluten Highlights des „Opium fürs Volk“-Albums hervor und ist bis heute einer der stärksten Momente auf jedem Hosen-Konzert.

5. Wünsch Dir was (1993, Kauf MICH!) 

Achtung, Ironie! Die Zukunftsvision von „Wünsch Dir was“ hatte ursprünglich einen sarkastischen und leicht verbitterten Beigeschmack, wurde aber von den Hörern niemals so aufgefasst. Campinos Reaktion? „Bitteschön, wenn denen das Mut macht, ist es auch okay.“ Und gerade in der heutigen Zeit kann doch jeder ein bisschen Mut gebrauchen.

4. All die ganzen Jahre (1990, Auf dem Kreuzzug ins Glück)

Das wütende, enttäuschte Gegenstück zu „Freunde“. Musikalisch kann man hier dem Pogo-Kreis wohl kaum entgehen, inhaltlich dürfte jeder von uns schon einmal mit einer ähnlichen Situation konfrontiert gewesen sein. Und seien wir ganz ehrlich: Ein wütender Campino macht schlichtweg Spaß. 

3. Nur zu Besuch (2002, Auswärtsspiel)

Oftmals glänzen die lautesten Bands in ihren ruhigsten Momenten. Mit „Nur zu Besuch“, einem Songs an Campinos verstorbene Mutter, lieferte die Band beim gleichnamigen Unplugged-Konzert einen ganz besonderen Moment ihrer Karriere. 

2. Alles aus Liebe (1993, Kauf MICH!)

DAS Liebeslied der Toten Hosen. Große Romantik und ein tragischer Held. Romance made in Düsseldorf.

1. Hier kommt Alex (1988, Ein kleines bisschen Horrorschau)

Die große Überraschung bleibt selbstverständlich aus. Auf Platz 1 steht der Hosen-Klassiker schlechthin. Umso überraschender, dass viele Fans gar nicht wissen, dass mit „Alex“ der Protagonist aus Anthony Burgess‘ „A Clockwork Orange“ gemeint ist. Viel Spaß mit diesem Ohrwurm!