Get Well Soon – Amen
ALBUM DER WOCHE – Konstantin Gropper aka Get Well Soon ist auf „Amen“ immer noch orchestral, aber diesmal auch optimistischer: Großer Electro-Indiepop mit umarmender Wucht.
Kerstin Kratochwill ist promovierte Germanistin, arbeitet als Lektorin sowie Texterin und schreibt für Tonspion über Musik, Filme und Serien.
ALBUM DER WOCHE – Konstantin Gropper aka Get Well Soon ist auf „Amen“ immer noch orchestral, aber diesmal auch optimistischer: Großer Electro-Indiepop mit umarmender Wucht.
Kein Kinderkram: Zeichentrickserien begeistern Jung und Alt, sie begleiten einen oft von klein auf und können in ihren animierten Welten alle Themen und Stile abbilden: Hier kommen die Top Ten der besten Zeichentrickserien aller Zeiten.
Als in Großbritannien die Losung noch Cool Britannia statt Brexit lautete, war die Musik in den Neunzigerjahren auf der Insel noch hedonistisch und mitreißend: Britpop war das Ding der Stunde und auch gefühlt stündlich debütierte eine neue spannende Band nach der anderen.
ALBUM DER WOCHE – Die Neuerfindung des Flamenco: International bereits ein Superstar, würzt Rosalía ihren vielfältig-überdrehten Sound mit Pop, Hip-Hop- und Reggaeton.
Bislang unter Verschluss gehaltene Originale zu von ihm geschriebenen Hits: Wenn Prince “Manic Monday” oder “Nothing Compares 2 U” singt, offenbart sich einmal mehr sein generöses Genie.
ACT DER WOCHE – Vor ca. 20 Jahren hatten ein paar Schotten die Schnapsidee, mit einer Band berühmt werden zu wollen. Dass dieser Gedanke champagnerwürdig war, zeigt sich in der sprudelnden Diskografie und Karriere der Indie-Rock-Band Franz Ferdinand, die uns nun ihre überschäumenden Greatest Hits auf einem Best-Of-Album serviert.
Mit der zunächst sanften Ballade “Zeit”, die sich zu einem orchestralen Epos steigert, kündigen Rammstein ihr neues gleichnamiges Album an, das am 29. April 2022 erscheinen wird.
Die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft zweier Jungen und ein Bestseller wie Klassiker der deutschen Literatur als packendes Hörspiel: Tschick ist Kult.
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Seit seiner Liaison Mit Kate Moss ist Pete Doherty in der Welt der Gala und Bunten angekommen. Der Boulevard stürzt sich gierig auf die Eskapaden des Popstars und vermittelt dabei den Eindruck, sein Tod könnte nicht früh genug eintreten.
Arte zeigt “Diener des Volkes” in seiner Mediathek: Das ist die Comedy-Serie, mit der der aktuelle ukrainische Präsident Wolodymyr Selinskyj berühmt wurde und in der er einen Geschichtslehrer spielt, der unverhofft ukrainischer Präsident wird.
Das idyllische Leben auf dem Land entlarvt Juli Zeh in ihrem großen Gesellschaftsroman als verlogenen Alptraum: Und ganz nebenbei werden hier auch noch die großen Fragen unserer Zeit verhandelt. Das Hörbuch dazu ist fulminant und fesselnd.
“Purple Rain” ist das sechste Studioalbum von Prince und festigte seinen Status als Superstar der 80er Jahre. Der gleichnamige autobiografisch angehauchte Spielfilm wurde zum Gassenhauer.
ALBUM DER WOCHE – Das Duo King Hannah aus Liverpool setzt sich auf ihrem Debüt-Album selbstbewusst auf den Thron des Indie-Pop, der hier filigran aus Slow-Core, Desert-Noir und Dark-Americana gewebt ist.
ALBUM DER WOCHE – Das Dream-Pop-Duo Beach House aus Baltimore schwelgt auf seinem achten Album in cineastischen epischen Songgebilden zwischen Sixties und Shoegaze.
Drei Norweger eroberten 1985 mit ihrem Debüt die Popwelt im Sturm und ihr kurzer wie passender Name zum staunend aufgenommenen Phänomen lautet: A-ha. Auf “Hunting High And Low” finden sich brillante Popperlen über das Heranwachsen und diese alterten auch mit der Zeit nicht.