Django Django – Glowing In The Dark (Review)

Perfekter Psychpop: Kaleidoskopisch und kaskadenartig. Auch auf ihrem vierten Album bleiben Django Django spielfreudig und strahlend – Vintage Sounds treffen hier auf krautige Dancebeats.

Das Intro mit dem passenden Titel „Spirals“ macht schon mal schön schwindlig und infektiös geht es auf dem ebenfalls sprechenden Albumnamen „Glowing In The Dark“ weiter: Django Django verbreiten durchgehen versponnene Vintage-Stimmung à la Alan Parsons Project oder Beach Boys und mit fluffig dahin geworfenen Electropop-Tracks Tanzbares im Stile von Caribou, Hot Chip oder Metronomy.


Video: Django Django – Glowing In The Dark

Django Django - Glowing In The Dark (Official Video)

Das klingt dann mal psychedelisch wie in den Sixties, ein anderes Mal surferselig wie in den Seventies und einfach bezaubernd wie im Duett-Song „Waking Up“ mit der enigmatisch entspannt singenden Charlotte Gainsbourg.

Video: Django Django – Waking Up (With Charlotte Gainsbourg)

Waking Up (feat. Charlotte Gainsbourg)

Die britische Band schwebt geradezu durch dieses Album mit pluckernden Moog-Synthies, schwebenden Melodien und hymnischen Harmoniegesängen.

Und wie singen sie im hypnotischen Rave-Track so schön? „We are free von gravity“. Und wenn dann noch am Ende ganz leise im Hintergrund „Love will tear us apart“ von Joy Division erklingt, haben sie endgültig den Bogen vom Postpunk zum Pop der Ewigkeit.

Stream und Download mit Amazon Prime Music:

70 Millionen weitere Songs und Neuerscheinungen streamen und runterladen bei Amazon Prime Music.

      • Werbefrei – Musik ohne Werbeunterbrechungen genießen
      • Offline Modus – Musik herunterladen und unterwegs hören
 

Django Django – „Glowing In The Dark“ auf Spotify hören:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden.

Inhalt laden


Die wichtigsten News aus dem Tonspion jede Woche in deine Mailbox!

Hinweise zu der Protokollierung der Anmeldung, Deinen Widerrufsrechten, dem Einsatz des Versanddienstleisters und der Erfolgsmessung erhältst Du in unserer Datenschutzerklärung.


nv-author-image

Kerstin Kratochwill

Kerstin Kratochwill ist promovierte Germanistin, arbeitet als Lektorin sowie Texterin und schreibt für Tonspion über Musik, Filme und Serien.