Die besten Neuentdeckungen aus dem Bereich Rap und R’n’B präsentieren wir in unserer regelmäßig aktualisierten Playlist “Mixtape Rap”.
Deine Musik im Tonspion
Neuerscheinungen im Tonspion
Playlist: Top Tracks
Mixtape: Indie & Rock
Mixtape: Pop
Mixtape: Club Music
Mixtape: Rap & R’n’B
Neue Alben im Überblick
Liuz – Bolzplatz
In „Bolzplatz“ treffen Old-School-Vibes auf warme R’n’B-Elemente, kombiniert mit kraftvollem Deutschrap. Starke und authentische Lyrics und eine eingängige Melodie verleihen dem Track eine lebendige Atmosphäre.
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Robin Soho – Bisschen in Love
Robin Sohos neueste Veröffentlichung “Bisschen in Love” verbindet feine Afrobeats mit sanften R&B-Vibes zu einer warmen, nächtlichen Atmosphäre. Der Künstler singt über Anziehung und flüchtige, intime Momente zwischen Lust und Leichtigkeit. Smoothe Vocals und ein lässiger deutsch-englischer Flow legen sich über klare rhythmische Patterns, getragen von der luftigen, entspannten Produktion von Diavo.
AC3 – Hands On
Mit „Hands On“, dem fünften Track seines neuen Mixtapes, zeigt der 22-jährige Dubliner Rapper AC3 eine melodischere Seite. Sanfter Rap, eingängiger Vibe und ein entspannter Groove, der sich zwischen nächtlichen Playlists und Streetrap souverän bewegt.
Sly Alone x Paks – ABC auf locker
Mit „ABC auf locker“ liefern Sly Alone & Peaks einen entspannten Track, der eingängige Melodien mit einem souveränen, verspielten Flow verbindet. Der Sound bewegt sich gekonnt zwischen New- und Old-School-Rap und trifft genau diesen Sweetspot, der locker daherkommt, ohne an Haltung zu verlieren.
WOLF – Soul Freestyle
Mit „Soul Freestyle“ legt der österreichische Newcomer WOLF einen starken zweiten Release hin. Sein intensiver Flow trifft auf chillige, laid-back Beats, die uns direkt in die 90er zurückbeamen – nostalgisch, warm und mit genau dem Kopfnick-Vibe, der echten Hip-Hop ausmacht.
YETUNDEY – Kaputte Menschen
Mit „Kaputte Menschen“ liefert die Multikünstlerin YETUNDEY einen Track, der zum Nachdenken anregt. Düster, roh und ungefiltert legt sie den Finger auf all die Bruchstellen, die wir gern verstecken. Der Song pulsiert vor verletzlicher Ehrlichkeit – man spürt Schmerz, Zerbrechlichkeit, aber auch die klare Selbstreflexion der Künstlerin. Ein kompromissloser Song, der gnadenlos ehrlich bleibt.
Skylla & Charybdis – Leitwolf
Mit „Leitwolf“ melden sich Skylla & Charybdis mit einem Track zurück, der Deutschrap, BoomBap und entspannten Alternative Hip-Hop zu einem coolen Mix verbindet. Das Duo, das sich bereits seit Kindertagen kennt, spielt seine eingespielte Dynamik voll aus: lässiger Flow, organische Beats, ein Hauch Nostalgie. Ein atmosphärischer Track, der zum reflektierten einlädt.
BGDN x Glitch Kitty – Ballsy
„Ballsy“ ist pure Adrenalinauszeit – ein glitzernd-chaotischer Mix aus UK-Garage, Rap und hypermodernem Club-Energy. BGDN schraubt an glühenden Beats und verzerrten Basslines, während Glitch Kitty mit frechem Flow und Boss-Attitüde den Raum dominiert. Der Track vibriert vor Selbstbewusstsein, queer-codierter Rebellion und DIY-Spirit – roh, verspielt und grenzenlos.
Cabra – Disappear
In „Disappear“ verschmelzen sanfte R&B-Vibes und feine Vocals mit zurückhaltenden Drill-Drums zu einem Sound, der durchweg fesselt. Cabra liefert eine ehrliche Momentaufnahme einer toxischen Beziehung – geprägt von Unsicherheit, emotionaler Leere und dem verzweifelten Versuch, jemanden festzuhalten, der längst verschwunden ist.
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EMM – EAT MY ACID
Mit „EAT MY ACID“ meldet sich die L.A.-Künstlerin EMM als furchtlose Pop-Amazone zurück – roh, rebellisch und selbstbewusst. „I AM YOUR NEW KING“, verkündet sie, und genau so klingt der Track: provokant, glitzernd und voller Power. Zwischen Pop-Rap, Alternative-Vibes und futuristischem Electro-Punch entfaltet EMM ihre unverkennbare Handschrift – eine Mischung aus Stärke, Sinnlichkeit und klarem feministischen Statement. Als Produzentin, Multiinstrumentalistin und Aktivistin sprengt sie Grenzen und beweist: Empowerment kann laut, verspielt und gefährlich sexy klingen.
YOSU – Mit besten Wünschen
Zwischen introspektivem Deutschrap und düsterem Urban-Pop verwandelt YOSU Selbstzweifel und Wut in etwas Versöhnliches: einen Song, der schmerzt und gleichzeitig heilt. „Wenn jemand so mit mir umgehen würde, wie ich es selbst manchmal tue – ich hätte schon längst mit der Person Schluss gemacht.“ Dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch den Track, der zwischen Selbstanklage und Selbstakzeptanz pendelt. “Mit besten Wünschen” ist ein stiller Befreiungsschlag – ehrlich, verletzlich und ungefiltert.
Show Dem Camp x Taves – Pressure
Mit „Pressure“, dem Fokustrack aus ihrem neuen Album „Afrika Magik“, beweisen Show Dem Camp einmal mehr, warum sie zu den prägendsten Stimmen des afrikanischen Hip-Hop zählen. Das Duo verbindet smoothe Rap-Verses mit dem warmen, gefühlvollen Timbre von Taves, dessen R’n’B-Vocals sich wie Seide um die minimalistischen Beats legen. Zwischen entspannter Coolness und introspektiver Tiefe entsteht ein Sound, der gleichermaßen urban, soulful und zeitlos afrikanisch wirkt. „Pressure“ ist ein Song, der im Ohr bleibt – während der Bass sanft pulsiert und die Sonne langsam untergeht.
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Reddym x jakohitsdifferent – Nausicaä
Mit „Nausicaä“ präsentiert Reddym eine gefühlvolle Fusion aus Deutschrap und südamerikanischen Klängen. Gemeinsam mit Produzent jakohitsdifferent erschafft er einen Sound, der zugleich erdig, träumerisch und voller Fernweh ist. Inspiriert von der gleichnamigen Heldin aus dem legendären Studio-Ghibli-Film, widmet Reddym den Song einer naturverbundenen, fast mystischen Figur – halb Muse, halb Utopie.
CAZAMA x Nikey827 – BLING BLING
Mit „BLING BLING“ droppt der 19-jährige Kölner Newcomer CAZAMA seine zweite Single – zusammen mit Lokalgröße Nikey827. Der Track mischt Drill-Vibes, brachiale Basslines und einen atmosphärischen Beat mit deepen, melancholischen Lyrics. Inhaltlich geht’s um Perspektivlosigkeit, Polizeigewalt und den Kampf, mental stark zu bleiben. „BLING BLING“ ist roh, eindringlich und ein starkes Statement aus der Kölner Rap-Szene.
Da Cruz – Rolexxx
Da Cruz meldet sich mit ihrer dritten Single „Rolexxx“ zurück und liefert einen energiegeladenen Track, der stilistisch zwischen Gqom, Amapiano, Brazilian Dancehall und Global Bass oszilliert. Inhaltlich setzt sich der Song mit der Oberflächlichkeit einer Welt auseinander, in der Menschen ihren Wert über Besitz und Statussymbole definieren. „Rolexxx“ erzählt dagegen aus der Perspektive einer selbstbewussten Frau, die sich von Prestige und äußeren Fassaden nicht beeindrucken lässt.
Noa Lumen – Flieh, Honey
Mit „Flieh, Honey“ präsentiert die Newcomerin Noa Lumen einen Song, der unter die Haut geht. Das Stück verarbeitet ihre eigenen Erfahrungen in einer toxischen Beziehung und erzählt von Love Bombing, Manipulation, Gaslighting und dem mühsamen Weg zurück zu Selbstwert und Stärke. Ihre kraftvolle Stimme und die eindringlichen Lyrics lassen die Emotionen unmittelbar spürbar werden. „Es ist mein Statement für Selbstbefreiung“, sagt die Künstlerin selbst – und genau das trägt der Song: Er macht Mut, Grenzen zu ziehen, und gibt all jenen eine Stimme, die ähnliche Erfahrungen durchlebt haben.
Ghost The Ripper – Baby You Don’t Love
Mit „Baby You Don’t Love“ zeigt Newcomer Ghost The Ripper seine verletzliche Seite und liefert einen Track, der sich zwischen Rap, Neo-Soul und Pop-Rap bewegt. Statt harter Lines stehen hier Emotionen im Mittelpunkt: sanfte Vocals, ein gefühlvoller Flow und ein Sound, der Herz und Seele anspricht. Der Song erzählt von Liebeskummer, Sehnsucht und unerwiderter Zuneigung – Themen, die Ghost The Ripper mit einer Mischung aus Melancholie und Wärme verpackt. Neo-Soul-Elemente verschmelzen mit modernem Rap und ziehen einen sofort in den Bann.
Chef Dada – Kein Fugazi
Mit „Kein Fugazi“ meldet sich Chef Dada eindrucksvoll zurück und bringt frischen Wind in die Deutschrap-Szene. Der Track feiert auf selbstbewusste Art die natürliche Schönheit einer Frau – ganz ohne Filter, Fake oder künstliche Perfektion. Stattdessen stehen Echtheit und Wertschätzung im Mittelpunkt. Musikalisch bewegt sich der Song zwischen Afrobeats, Afro-Pop und smoother Rap-Attitüde, was ihm eine sommerlich-leichte, fast schwerelose Atmosphäre verleiht.
Naty – Big Dreams
Mit “Big Dreams” bringt die österreichische Rapperin Naty Stil und Substanz auf einen gemeinsamen Nenner. Zwischen melodischem Sound und ihrem mühelos fließenden Street Rap entsteht ein Banger, der begeistert. Der organische Flow, die Lyrics und das dynamische Arrangement machen den Song zu einem absoluten Ohrwurm – und zeigen, dass Naty nicht nur große Träume hat, sondern auch das Talent, sie Wirklichkeit werden zu lassen.