Indie-Pop: Neuheiten auf Soundcloud, Spotify, YouTube und Co.

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist: Die Bandbreite reicht von Indiepop über Elektropop bis hin zu Singer-Songwriter-Klängen.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Indie Pop: Das Genre zwischen allen Stühlen

Indie Pop kam in den 80er Jahren auf, als britische Bands wie The Smiths, New Order oder Primal Scream eine alternative Form der Popmusik entwickelte, in der Gitarren und der Einfluss von Punk zwar auch eine gewisse Rolle spielten, die aber vergleichsweise soft und melodiös daherkamen.

Heute ist Indie Pop vor allem durch elektronische Instrumente geprägt und teilweise auch von der Dance Music. In dieser Playlist stellen wir regelmäßig die besten Neuentdeckungen aus dem Genre Indie Pop vor. Diese Playlist wird regelmäßig aktualisiert.


Shout Out Louds – Sky And I (Himlen) (Indiepop)

Zartschmelzendes Duett mit Keyboarderin Bebban Stenborg: „Sky And I (Himlen)“ der Schweden Shout Out Louds hebt einen in den Indiepop-Himmel mit wolkigen und fluffigen Harmonien und sehnsuchtsvoller Melancholie nach Liebe. Der Song ist eine weitere Auskopplung des am 18. Februar erscheinenden sechsten Albums der Band.

Shout Out Louds - Sky and I (Himlen) (Official Music Video)

Philine Sonny – Same Light (Lo-fi Pop)

Philine Sonny überzeugt mit einem emotionalen und spannend arrangierten Track. Die Drum-Machine im Intro gibt den treibenden Beat vor und obwohl die Instrumentierung klassisch und zeitlos ist, gibt es immer wieder stilvoll gewählte „Ohrwürmer“, die den Song so interessant machen. Ein junge Künstlerin die man sich merken sollte.

Stream und Download mit Amazon Prime Music:

70 Millionen weitere Songs und Neuerscheinungen streamen und runterladen bei Amazon Prime Music.

Werbefrei und offline hören.


Lou Canon – MOTR (July Talk Remix)

Cool, catchy, Canon: Die kanadische Musikerin Lou Canon hat Kollegin July Talk einen Remix ihres Dreampop-Tracks machen lassen, der nun in Richtung von Acts wie Austra, Purity Ring oder Grimes glitzert.


MOTR (July Talk Remix)

Fieh – Telephone Girl (Indie-Pop)

Mit viel Vintage-Vibes und Vocals zwischen charmant und cool wickelt uns dieser Track um den Finger: Die 7-köpfige norwegische Band Fieh (ausgesprochen Fia) hat einen ganz eigenen Stil zwischen Neo-Soul, R&B, Funk und Indiepop, die Einflüsse von Erykah Badu, Beatles und Solange miteinander vereint.

Fieh - Telephone Girl (Official Music Video)

Steintor Herrenchor – Wohin (Synthpop)

Der deutsche Act mit dem ungewöhnlichen Namen Steintor Herrenchor wandelt auf den kühlen Synthpop-Pfaden von Acts wie Edwin Rosen oder Drangsal. Mit schimmernder Melodie und dunklem Gesang ist sein New Wave ähnlich catchy wie Hits von Joy Division oder Motorama. Ähnlich eingängig und zudem ein bisschen an Falco erinnernd ist sein Song „Luisa“.


Blushing – The Fires (Shoegaze)

Blushing melden sich mit ihrer grüblerischen neuen Single „The Fires“ zurück. Eine berauschende Mischung aus üppigem Shoegaze, angereichert mit wunderschönem, ätherischem Gesang und einem Hauch von akustischer Dekadenz. 

Blushing - "The Fires" (Official Video)

Instant Smile – Love’s Peti Dish (Synthpop)

Mit deutlichem Augenzwinkern in Richtung Eighties geht dieser Track des US-Acts Instant Smile direkt ins Ohr und zaubert uns tatsächlich ein sofortiges Lächeln auf die Lippen. Charmanter Synthpop und catchy New Wave auf den Spuren von OMD, The Human League oder Talking Heads.


Youth Sector – Is Blood (Indiepop)

Zwischen Talking Heads und Parquet Cords schillert dieser elektrifizierende Track der britischen Band Youth Sector: Mit zackigen Gitarren sowie mit schimmernden Synths ist der Song zugleich tanzbar wie undergroundig. Art-Rock meets Indiepop at its best!

Youth Sector - Is Blood (Official Audio)

Goldmyth – On Melancholy Hill (Gorillaz Cover) (Bedroom)

Goldmyth ist eine Harfenistin, Sängerin und Produzenten aus Utah. Ihr neuer verträumter Song „On Melancholy Hill“ ist eine perfekte Mischung aus Upbeat und Groove mit Untertönen, die dich in deinen Gefühlen ankommen lassen – all die Dinge, um die es der Künstlerin auch wirklich geht. Das schöne Musikvideo haben sie gemacht, um den melancholischen Ton genau richtig zu setzen.

Goldmyth - On Melancholy Hill

R. Missing – Placelessness (Lo-fi Pop)

R. Missing besteht aus der New Yorker Sängerin Sharon Shy und dem Musiker Henry „Toppy“ Frost, der früher Mitgleid bei The Ropes war. Die rätselhafte Formation R. Missing setzt mit ihrem verträumten „Placelessness and Saturnining“, das demnächst bei Sugarcane Recordings erscheint, auf hochwertige Noir-Pop-Songs.

R. Missing - Placelessness

Rett Smith x Jessica Lea Mayfield – The Hook (Singer-Songwriter)

Der aus Austin stammende Songwriter Rett Smith veröffentlicht The Hook“, im Duett mit Jessica Lea Mayfield, eine düsterer und grüblerischer Song, der an Nick Cave erinnert und sofort bezaubert.

Rett Smith and Jessica Lea Mayfield - "The Hook" [ Official Video ]

Austin Max – Good Times Comin’ (Indie Pop)

Die beiden Newcomer Austin Max aus LA und Nashville liefern mit ‚Good Times Comin’ ein Lied für Träumer und für all diejenigen, die ihren Weg verloren haben. Ein zartes aber auch erbauendes Stück das Hoffnung macht.


Peech. – Uncomfortable (Indie Pop)

Der 19-jährige Künstler Peech, der an Post Malone und Polo G erinnert, bietet verschiedene Sounds von Lo-Fi-Lovesongs bis hin zu melodischem Hip-Hop und allem, was dazwischen liegt. In diesem nostalgischen Blues thematisiert er eine alte Beziehung und malt ein Bild von der jungen Liebe.


Kadeli – Wanted More (Indiepop)

Nachdem er während der Covid19-Pandemie entlassen wurde, beschloss Kadeli, dass ihm seine kreative Leidenschaft wichtiger ist als das Streben nach einem Paycheck. Mit dunklen, verzerrten Alt-R&B-Beats und -seinem melodisch leichten Gesang erkundet Kadeli die Ideen von Herzschmerz, Dualität und Verwirrung. 


T.G. Shand – Seats (Dreampop)

Sperriger shoegaziger Song mit schimmernden Harmonien des neuseeländischen Acts T.G. Shand: Der Dreampop-Track „Seats“ ist mit seiner cleveren Melodie und nostalgischen Vibes ein Fest für Fans von Acts wie Mint Julep, Fazerdaze oder Blushing.

T. G. Shand - Seats [shoegaze, dream pop, lo fi]

don’t get lemon – Industrial (Amusement) Park (Revolution) – (Indie Electro)

Industrial (Amusement) Park (Revolution) ist die erste von drei Singles aus ihrer auf La Carte Records kommenden Debüt-LP. Ein Kaleidoskop aus Wärme und tropischen Beats, das romantisch nach Schönheit und Frieden strebt.

don't get lemon - Industrial (Amusement) Park (Revolution) (Official Music Video)

Tony’s Tears – Gazing At The Border (Indiepop)

Mit dramtischem Gesang und minimaler Melodie ist der Song „Gazing At The Border“ eine Verbeugung an die New-Romantic-Ära von Bands wie Spandau Ballet und neuem Coldwave a la John Maus. Die Schweden von Tony’s Tears haben ihren eigenen Stil zwischen Melancholie und Dystopie gefunden, die ziemlich faszinierend ist.


Irish Basement – Surfin’ Serotonin (Indiepop)

Auf Glückshormonen surfen? Wer möchte das nicht: Die US-Band Irish Basement hat mit diesem fließenden fluffigen Dreampop-Song jedenfalls ein ziemlich happy machendes Lied zwischen Eighties-Romantik und Indie-Pop-Melancholie veröffentlicht, das irgendwo zwischen New Order, Black Marble und MGMT schwimmt.


Sylvan Paul – Some Of That (Indietronica)


Ultracooler Track des US-Acts Sylvan Paul, das irgendwo zwischen düsterem Post-Punk und leichtfüßigem Indietronica zu verorten ist. „Some Of That“ klingt wie Joy Division zusammen mit LCD Soundsystem auf dem Techno-Dance-Floor. Und in den Lyrics geht es tatsächlich um die Kultur(kritik) des Nachtlebens.

Sylvan Paul - Some of That

Paulinko X Salo – Turboheiß (Nu-Disco)

Eher ultracool ist dieser Track von der deutsch-österreichischen Kollaboration zwischen Paulinko und Salo: DÖF? Da war doch mal etwas während der NDW-Zeit und damals waren Annette Humpe und Inga Humpe Teil dieses Projekts um „Codo“, der uns Liebe mitbrachte. Und „Turboheiß“ bringt uns viel von diesem Retrocharme zwischen Ideal, Trio und Grauzone mit.

PAULINKO x SALÒ - Turboheiss (Official Video)

KiKi Holli – More Than This (Synthpop Cover)

Einem Klassiker wie diesem Roxy-Music-Song neue Tiefe einzuhauchen, ist schwer, doch KiKi Holli gelingt dieses Kunststück mit umwerfendem Gesang, umarmendem Synthpop-Sound und unheimlicher Gothic-Atmosphäre. More from this!


Aitis Band – Chilblains (Synthwave)

Mit verschlepptem Gesang und Sound zieht uns de US-Act Aitis Band in hypnotischen Bann: „Chilblains“ ist ein Track zwischen experimenteller Electronica und spielerischem Indietronica. Irgendwo zwischen Farah, Desire und Spacemen 3.

AITIS BAND Chilblains promo releases 12 7 2021

Hatim & Tissa Rahim – Haunted Love (Indie R&B)

Mit warmen und dramatischen Vocals umarmt uns dieser Track zwischen Indie R&B und Neo-Soul geradezu: „Haunted Love“ sucht den Hörer dabei tatsächlich geradezu heim und schleicht sich unwiederbringlich ins Ohr und Herz – als würden Chaka Khan, Sade und Boyz II Men zusammen jammen. Sehr schön!


Boyish – Smithereens (Lo-Fi-Pop)

Verträumt verspielter Track des queeen US-Duos Boyish: Zwischen Dreampop und Lo-Fi schleicht sich „Smithereens“ mit romantisch wie melodiösen Harmonien in unser Herz und Ohr. Intimer Indiepop für Fans von Soccer Mommy, Hatchie oder The Pains Of Being Pure At Heart.

Boyish – Smithereens (Official Music Video)

Bodi Bill – Peruhu (Indiepop)

Die Berliner Art-Pop-Band vermengt in ihrer neuen Single „Peruhu“ lässig Jazz, Indie- und Dreampop miteinander: Das Trio besingt und bespielt darin romantische Gedanken über die Anden und Peru. Mit Wurlitzer-Sound verfeinert ist dieser Track eine wunderbare Hommage an die Liebe zur Natur.

Bodi Bill - Peruhu (Visualizer)

Gaspar Narby – So Bored (Lo-Fi Pop)

Ganz und gar nicht langweilig ist dieser lässige Lo-Fi-Pop Track des Schweizer Musikers Gaspar Narby. Mit Ukulele und unterhaltsamem Text singt er darin folgende Zeilen: „Honey I’m so bored, we should rob a bank, and when the cops arrive say it’s a YouTube prank“. Zauberhafter Sound für Fans von Sufjan Stevens, Bon Iver oder Father John Misty.

Gaspar Narby - So Bored

The Fin – Outer Ego (Indie Pop)

Aus Tokyo kommt dieser charmante wie coole Indie-Pop-Track, der zwischen Dreampop und Chillwave schillert: „Outer Ego“ stammt vom bereits dritten und ebenso benannten Album der Band The Fin. Funky, fresh und für Fans von Phoenix, Wild Nothing oder Cornelius.

The fin. - Outer Ego (Official Video)

CrowdRock – Disco For Our Dead (Indietronica)

Mit fluffiger Leichtigkeit und schimmernden Synthies besingt dieser US-Act eine New-Wave-Disco für unsere Toten: Mit einer coolen Mischung aus Justice, Miss Kittin und Boy Harsher ist dieser Indietronica-Italo-Disco-Track ein kleiner Ohrwurm von Jason Roth (Neon Cities), der hinter dem Projekt CrowdRock steckt, der zu dem Song sagt, er sei „for our dead, but most of all, for those spaces that they leave behind in us, when they pass.  May we all find some peace, in the disco, or, just in our headphones“.


Emily Hopkins – Room To Breathe (Art Pop)

Wer bislang Harfen für ein exaltiertes Instrument in Sachen esoterisch angehauchte Musik hielt, wird dank der US-Musikerin Emily Hopkins eines Besseren belehrt: Ihr Track „Room To Breathe“ bindet die Harfe samt Effekt-Pedalen in ein fließendes Post-Rock-Art-Pop-Stück ein als würde sie da schon immer hin gehören.

Room to Breathe (Official Music Video) (feat. Lasting Moment)

The Hisunz – Up High (Indiepop)

Treibender charmanter Indiepop aus Spanien: „Up High“ der Band The Hisunz verbindet 90ies-Acts wie The Sundays mit aktuellen Sounds wie Bat For Lashes oder MGMT. Mit viel Emotion und Electronica umfasst einen der Song geradezu und baut sich melodisch immer weiter auf.


Union Of Knives x Helen Marnie (Ladytron) – A Little Life (Indietronica)

Nach 14 (!) Jahren Pause ist das schottische Electro-Rock-Trio wieder da und dann gleich mit Ladytrons Helen Marnie als Gastsängerin: „A Little Life“ ist ein pulsierender wie verspielter Track zwischen Dance und Post-Punk. Das dazugehörige Album erscheint am 12. November und heißt „Endless from the Start“.


Rupert Falsch – Moose und Farne (Indietronica)

Wie ein cooler NDW-Update klingt der pluckernde Track „Moose und Farne“ des Berliner Künstlers Rupert Falsch: Als würden Kraftwerk Peter Schilling remixen und Hot Chip mit New Order tanzen. Und ja, auch seine Selbsteinschätzung: „die deutsche Antwort auf The Whitest Boy Alive“ stimmt. Sehr fein, sehr fluffig und sehr funky!

Rupert Falsch: Moose und Farne

Turquoise – Tumulte (Coldwave)

Mit charmanter Stimme und coolem Beat geht dieser Track der belgischen Band Turquoise voran: Zwischen Dark- und Coldwave sowie Post-Punk pendelnd ist „Tumulte“ ein Ohrwurm für Fans von Siouxsie And The Banshees, Fishbach und Ruth.


tiger lily x MKSTN – like we’re an indie movie (Bedroom)

Tiger Lily macht Musik, die klingt wie ein körniger von Nostalgie geprägter Film der Erinnerungen. Die Hook „kiss me in the rain“ wurde von ihrem ersten Kuss inspiriert, der während eines tropischen Regens stattfand. Ihre transatlantische Liebesgeschichte fühlte sich für sie immer wie ein Indie-Film an. Ein Song, der die Wehmut der verblassten Polaroids, Briefe und Erinnerungen, die den Text inspiriert haben, klanglich wunderbar einfängt.


Charlie Houston – Bitches In The Bathroom (Indiepop)

Mit coolem Gesang und Songtitel schraubt sie dieser Indiepop-Track der kanadischen Künstlerin Charlie Houston in unser Ohr: Der charmant trocken catchy Song der 21-Jährigen zwischen Indietronica und Neo-R&B kommt mit einem ziemlich cleveren Clip und Kommentar zur TikTok-Party-Gesellschaft daher.

Charlie Houston Bitches in the Bathroom (Official Video)

Lee Cole – Cold (Singer-Songwriter)

Der genre-übergreifende verträumte Song des südafrikanischen Newcomers Lee Cole überzeugt mit einer beeindruckenden Stimme. Sein melancholischer Song Cold fasst, laut Cole, sein gesamtes Schaffen der letzten zwei Jahre zusammen. „Es ist ein großer Song für mich und ich kann es kaum erwarten, ihn mit euch zu teilen“, schrieb er auf Instagram.


Iuna Lux – Monsters (Indiepop)

Verträumter Indiepop aus Regensburg: Iuna Lux wandelt traumwandlerisch sicher auf Pfaden von Dreampop-Acts wie Beach House oder Beach Fossils. Das synthieschimmernde melancholische wie romantische „Monsters“ ist die zweite Singleauskopplung der im Dezember erscheinenden EP „Chemical And Gold“.


MXMS – Death Row (Post Pardon) (Darkpop)

Mit Vocals zwischen Lana Del Rey und Sky Ferreira singt uns hier Ariel Levitan zusammen mit Multi-Instrumentalist Jeremy Dawson am Piano alias MXMS ein dunkles Schlaflied, das sie selbst als „Funeral Pop) bezeichnen: Intensiv, intim und irritierend schön! Genauso wie der dazu gehörige verrückte Clip:

MXMS- Death Row (Official Video)

Sky Is Alright – Mistress Pessimist (Acoustic) (Dreampop)

Zarter und doch unterschwellig pulsierender Dreampop-Song, der im Stile neuer Achts wie DIIV oder Nothing daherkommt und das 90er-Erbe von Slowdive oder Smashing Pumpkins umarmt. Sanfter Shoegaze, melancholische Vibes und ätherische Vocals machen „Mistress Pessimist“ der Band Sky Is Alright aus London und Los Angeles zu einem wunderschönen Stück Indie-Pop.


Phoebe Green – So Grown Up (Indiepop)

Mit starker Stimme und cooler Melodie singt die britische Künstlerin vom Erwachsensein: „So Grown Up“ ist ein charmanter Track zwischen Bedroom- und Indie-Pop. Dass ihr Indie in den Adern liegt, ist kein Wunder, kommt sie doch aus Manchester und kann auf eine selbstbewusste Tradition zurückblicken.

Phoebe Green - So Grown Up (Official Video)

Ellis May – Medicine (Dark Wave)

Spooky und spannend: Die Dänin Ellis May hat mit „Medicine“ einen luziden Track zwischen Dark Wave und Synthpop veröffentlicht, der mit Gothic-Anleihen a la Siouxsie And The Banshees kokettiert sowie mit Electronica im Stile von Boy Harsher oder The Knife. Hypnotisch, minimal und ziemlich genial.


Endearments – Ocean (Indiepop)

Wie in einem Ozean aus Dreampop und Synthpop kann man sich in diesem hübsch flirrenden Track der US-Band Endearments treiben lassen: Mit leichten Eighties-Anklängen und Indieppop-Vibes erinnert „Ocean“ an Acts wie Tears For Fears, Wild Nothing oder Blonde Redhead – atmosphärisch und anregend zugleich!


Whoiswelanski – Urlaub auf Hawaii (Bedroom-Pop)

Lässiger Bedroompop aus Deutschland über einen vermasselten „Urlaub in Hawaii“: Zwischen Indie, Synth- und Dreampop im Stile der frühen Ariel Pink oder Tame Impala und dem feinen Humor eines PeterLicht schimmert dieses Spätsommerhymne einschmeichelnd und leicht melancholisch vor sich hin.

whoiswelanski - Urlaub auf Hawaii (Official Music Video)

Girlhouse – Boundary Issues (Indiepop)

Massiver Indiepop zwischen Lo-Fi-Rock und Shoegaze von Girlhouse aus den USA: Hinter dem Act steckt die Singer-Songwriterin Lauren Luiz, die von Künstlerinnen wie Phoebe Bridgers, Soccer Mommy und Lucy Dacus inspiriert ist. „Boundary Issues“ mit seinen euphorischen wie energetischen Harmonien klingt ein wenig wie eine Mischung aus Hatchie, Goat Girl und Fazerdaze. Wunderbar!

girlhouse - boundary issues [official visualizer]

Ellur – Burn It All Down (Indiepop)

Mit charmant schläfriger und dennoch starker Stimme lullt uns Ellur aus Halifax regelrecht ein: Der Track der 20-jährigen Künstlerin ist catchy Indiepop, romantisch und tanzbar zugleich. Ihre ersten Songs schrieb sie bereits im zarten Alter von 11 Jahren und ihre Teenie-Idole waren Madonna, Kate Bush oder Stevie Nicks. Keine Frage: Ihr steht eine glänzende Zukunft bevor!

Ellur - Burn It All Down (Official Video)

Edwin Rosen – mitleerenhänden (Synthwave)

Edwin Rosen ist auf dem Weg der neue deutsche New-Wave-Star zu werden. Seine erste Tour war jedenfalls innerhalb von 20 Minuten ausverkauft und sein melancholischer, aber dennoch treibender Synthwave, klingt nach frühen The Cure, dem Darkpop eines Black Marble, der Kargheit von Molchat Doma und dem Flehen von Joy Division.

Edwin Rosen - leichter//kälter (Official Video)

Madam Bandit – Psycho Killer (Noir Version) (Electro Pop)

Unter ihrem neuen Pseudonym „Madam Bandit“ hat Mindy Glenhill aka Madam Bandit eine Phase der Glaubensdekonstruktion hinter sich gelassen und ein Elektro-Pop-Alter-Ego erschaffen. Ihre demnächst erscheinende EP mit dem Titel „Punch You In the Face“ beschäftigt sich mit Themen der sexuellen Befreiung und des Feminismus. Von großen, augenzwinkernden Tracks bis hin zu den dunkleren Seiten des Lernens wie in Psycho Killer, ist Madam Bandit in der Lage, den Elektro-Pop Himmel mit noch mehr Substanz zu beschenken.

Madam Bandit - Psycho Killer (Noir Version) - Official Visualizer

Mortimer – Sparks and Cinder (Hörspielpop)

Sie haben sich ihr eigenes Genre erschaffen: Mortimer aus Regensburg spielen nämlich Hörspielpop, auf englisch elegant Audiodramapop genannt. Ihr Sound aus Synthie, Bass und Drums – alles analog und live gespielt – ist nämlich eine Art instrumentale Erzählung, die retrofuturistisch an alte Hörspielserien erinnert: Der neue Track „Sparks and Cinder“ ist dabei der Soundtrack zu einer Fahrradverfolgungsjagd der Drei Fragezeichen, synthiegetriebener Pop und ein ins Ohr gehendes Spiel mit Krautrock- und Fusiontraditionen.

MORTIMER - Sparks and Cinder
nv-author-image

Tonspion Redaktion

Tonspion berichtet seit 1999 über Musik und Digitales und war damit der erste Musikblog weltweit.