TONSPION TIPP

Die besten Indie-Pop Neuheiten

Was gibt's Neues auf Soundcloud, Spotify, YouTube und Co.?

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist: Die Bandbreite reicht von Indiepop über Elektropop bis hin zu Singer-Songwriter-Klängen.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Indie Pop: Das Genre zwischen allen Stühlen

Indie Pop kam in den 80er Jahren auf, als britische Bands wie The Smiths, New Order oder Primal Scream eine alternative Form der Popmusik entwickelte, in der Gitarren und der Einfluss von Punk zwar auch eine gewisse Rolle spielten, die aber vergleichsweise soft und melodiös daherkamen.

Heute ist Indie Pop vor allem durch elektronische Instrumente geprägt und teilweise auch von der Dance Music. In dieser Playlist stellen wir regelmäßig die besten Neuentdeckungen aus dem Genre Indie Pop vor. Diese Playlist wird regelmäßig aktualisiert.

Ida Mae – Learn To Love You Better (Indiefolk)

Mit viel rauem Americana Retro-Vibe und schönem Soul in der Stimme umscheichelt uns der neue Song des britischen Duos Ida Mae: "Learn To Love You Better" ist ein schwül lasziver Sommersong mit viel Vintage-Liebe zum Blues und Rock.


Is Tropical – Spiritual Head (Indie-Pop)

Flirrender hübscher neuer Song der britischen Band Is Tropical, die mit ihrem verspielten eklektisch-elektronischen Sound auf den Spuren von Acts wie Caribou, Hot Chip oder LCD Soundsystem wandelt. Ein neues Album namens "Cola Spirit" wird ebenfalls 2021 erscheinen.


The Policy – Digitize (Feat Tom Smith) (Indietronica)

Eleganter Disoctrack mit bekannt dunklen Vocals: Niemand Geringeres als Editors-Sänger Tom Smith leiht diesem lässigen flirrenden Song zwischen Hot Chip und Zoot Woman die Stimme. The Policy ist ein niederländisches Electro-Projekt, das in seinem Sound 70ies-Disco mit 90ies House verschmilzt.


Sparks - So May We Start (feat. Adam Driver, Marion Cotillard, Simon Helberg) [From "Annette"] (Artpop)

Seit fünf Dekaden ist das Duo Sparks nun schon in Sachen innovativem Artpop unterwegs und hat nun für den Film "Annette" einen typischen Song aufgenommen, der zwischen Talking Heads und Roxy Music und Operette filmreif funkelt. Im Track sind die Hauptdarsteller Adam Driver, Marion Cotillard und Simon Helberg dabei, der Film von Leos Carax eröffnete das Cannes Film Festival.


Moritz von Eschersheim – How Much Is The Fish? (Indiepop)

Feiner kleiner melancholischer Song des deutschen Singer-Songwriters Moritz von Eschersheimüber ein Paar, dessen gemeinsamer Song ausgerechnet ein Techno-Banger ist: Die Aggressivität des bekannten Scooter-Songs im Titel korrespondiert hier mit einem zarten humorvollen Text des Tracks zwischen Liedermacher und PeterLicht.


Electric Solitude – Chases (Indietronica)

Synthpop aus Stuttgart: Mit "Chases" haben Electric Solitude eine verlangsamte Jagd auf pulsierende Beats und hypnotische Melodien eröffnet. Die im Jahr 2020 gegründete Band verschmilzt Electronica und Pop auf vielversprechende Weise und ist ein Fest für Fans von Chromatics, Glass Candy oder Austra.


Newmen feat. Wolfgang Flür – Futur I (Synthpop)

Zusammen mit Kraftwerk-Legende Wolfgang Flür entstand dieser ultracool fließende flirrende Synthpop-Track "Futur I", in dem endlich zusammenkommt, was schon lange zusammengehört: Denn der Frankfurter New-Wave-Act Newmen wandelt in seinen Album schon immer auf den Spuren solcher Electropop-Bands wie Neu! oder eben Kraftwerk.


Lea Porcelain – Shoot The Moon (Indiepop)

Man weiß nicht, was der Mond dem deutschen Act Lea Porcelain getan hat, dass sie ihn gleich erschießen wollen, aber zu dem coolen Track "Shoot The Moon" lässt es sich bestimmt lässig im Mondschein tanzen: Der melancholische Song ist eine Mischung aus New Wave, Indiepop und Post-Punk. Das zweite Album des Duos erscheint am 21.05.21 und heißt "Choirs To Heaven".


Kesmar – Johatsu (Feat. Flore Benguigui) (Indiepop)

Mit charmant französischem Gesang und einer flirrenden, aber energiereichen Melodie kommt dieser Track des australischen Künstlers Kesmar daher: Sein Track mit Gastsängerin Flore Benguigui  von der Disco-Soul-Band L’Impératrice ist ein unaufdringlicher Sommerhit zwischen Daft Punk und Nouvelle Vague.


April June – Have A Hell Of A Nice Life (Indiepop)

Mit unverschämt charmantem Songtitel und ebensolchem Gesang kommt dieser Dreampop und Lo-Fi-Track der britischen Band April June daher: Mit leichtem nostalgischen Flair, der an Bands wie The Sundays, Saint Etienne oder Madder Rose erinnern, aber auch mit nonchalanter Gegenwärtigkeit ist "Have A Hell Of A Nice Life" ein wunderbar flirrender kleiner Ohrwurm.


Edwin Rosen – Verschwende deine Zeit (Synthpop)

Der junge Musiker aus Deutschland hat sein eigenes Genre erfunden und es "Neueneue Deutsche Welle" genannt: Und in der Tat, Tracks wie "Verschwende deine Zeit" sind ein hyperkühles und hypermodernes Update von Hubert Kah & Co und verschmelzen mit neuem New Wave im Stile Boy Harshers oder Molchat Doma und klingt dabei ein bisschen wie der deutsche Black Marble. Kühle Drums, schwelgerische Synths und eine Prise Melancholie kreieren hier einen unwiderstehlichen poppigen Ohrwurm.


WhoMadeWho – Mermaids (Indietronica)

Die Dänen WhoMadeWho sind bekannt für ihren eklektischen Electro-Sound zwischen Indie, Techno und Pop: Und auch auf ihrer neuen Single "Mermaids" schwimmen sie in diesem Gewässer, wobei der Track sanft dahinplätschert und dennoch erfrischend ist. In Nebenwellen gleiten Acts wie Hot Chip, Junior Boys oder GusGus mit.


Izabel – 19 (Singer-Songwriter)

Ein wütend-trauriger Teenie-Song zwischen Bedroom und Singer-Songwriter-Pop, der ziemlich leise daherkommt, aber dank cooler Stimme und Lyrics ziemlich eindringlich ist. Izabel aus Kanada ist so alt wie der Name ihres Tracks und altersweise wie Billie Eilish - und ebenso talentiert.


Kitty Solaris – Quarantine Baby (Chamberpop)

Mit Piano und Harmonium sowie atmosphärischem Schwarz-Weiß-Clip begleitet die Berliner Indiepop-Künstlerin Kitty Solaris die Gefühle der Quarantäne, die sich wie dieser meditative melodiöse Dreampop-Song mit lakonischen Lyrics anfühlt: "The most beautiful spring ever seen – feels like a dream".


Whimsical – Gravity (Dreampop)

Flirrender Upbeat-Shoegaze mit ätherischen Dreampop-Vocals im Stile von Airiel, Lush oder Cocteau Twins: Whimsical haben mit "Gravity" einen neuen Track veröffentlicht, dem zudem leichte The-Cure-Einflüsse anzuhören sind. Der Song ist Vorbote des kommenden Albums der Band, das Anfang 2022 erscheinen soll.


McDead – Your Face On Mars (New Wave)

Mit lakonischem Bandnamen und Sound besingt diese australische Band unser Gesicht, wie es auf dem Mars aussehen würde: Psychedelica und Post-Punk gehen hier harmonisch zusammen und McDead selbst beschreibt den Song "Your Face On Mars" treffend so: "Syd Barrett singing a Cure song produced by the Chemical Brothers...". Ja, dem stimmen wir zu.


Karaboudjan – Let Go (Chillwave)

Hinter dem Projekt Karaboudjan steckt ein Tour-Mitglied des Ambient-Acts Tycho und auch der Track "Let Go" ist ein schwebendes Chillwave-Träumchen: Mit psychedelischen Anleihen und schwelgerischen Harmonien schwebt der Song zwischen Tame Impala, Washed Out oder Glass Animals.


NoMBe – Boys Don’t Cry (Indiepop)

Mit dem Cure-Klassiker hat der Song der deutschen Band NoMBe nur das leichte Eighties-Feeling: Ansonsten ist der Track ein fluffig leichter Sommertrack mit Lo-Fi-Pop-Charme, der ohne oberflächlich zu sein extrem eingängig und verspielt ist. Hit-Potential!


Thala – Weep (Dreampop)

Hübscher hingehauchter Dreampop aus Berlin: Thala ist eine 26-jährige Autodidaktin, hat als Straßenmusikerin angefangen und wird mittlerweile von BBC Radio 1 gespielt. Zu Recht, denn Songs wie der neue charmante Track "Weep" sind eine eingängige und elegante Mischung aus Shoegaze, Indiefolk und Lo-Fi-Pop. Ihr Debüt-Album "Adolescence" ist für den 21. September 21 angekündigt und drüfte die Herzen von Fans von Mazzy Star, Beach House und Hatchie höher schlagen lassen.


Last Wars – Dust (Dark Wave)

Miminaler Sound, aber maximale Tanzlust entfaltet dieser zwischen New- und Synth-Wave schillernde Track des Acts Last Wars aus New Jersey: Irgendwo bei Lo-Fi und Post-Punk und Electronoise angesiedelt, dürfte der Song Fans von Cold Cave, Drab Majesty oder The KVB sehr gut schmecken.


Mortimer - Sparks and Cinder (Hörspielpop)

Sie haben sich ihr eigenes Genre erschaffen: Mortimer aus Regensburg spielen nämlich Hörspielpop, auf englisch elegant Audiodramapop genannt. Ihr Sound aus Synthie, Bass und Drums - alles analog und live gespielt - ist nämlich eine Art instrumentale Erzählung, die retrofuturistisch an alte Hörspielserien erinnert: Der neue Track "Sparks and Cinder" ist dabei der Soundtrack zu einer Fahrradverfolgungsjagd der Drei Fragezeichen, synthiegetriebener Pop und ein ins Ohr gehendes Spiel mit Krautrock- und Fusiontraditionen.


Held By Trees – In The Trees (Neo-Classical)

Improvisiert klingendes Instrumentalwerk mit post-rockigen und jazzigen Anleihen, das das Neo-Klassik-Genre um zarte und zittrige Aspekte erweitert: Held By Trees sind ein britisches Projekt, das aus Mitgliedern besteht, die am legendären Mark-Hollis-Soloalbum mitwirkten. Und der Geist von Talk Talk spukt in dem traumhaften Track "In The Trees" ebenfalls umher genauso wie der klassische Sound eines Ryuichi Sakamoto oder der elegische von Pink Floyd.


Solche – Anankasmus (Acoustic)

Mit lakonischem Sound und Lyrics kommt der ein wenig an Element Of Crime erinnernde Track "Anankasmus" der Band Solche daher, die mit Akustikbass, Akustigitarre und Cajon über Zwangsneurosen singen: Die Musiker haben sich bereits 2005 gegründet und Länder wie Russland, Kroatien oder Belarus bereist und bespielt – immer im Bewustsein dass ihr Name Programm ist wie sie selbst sagen: "'Solche', das sind normalerweise diejenigen die anders sind, die im Widerspruch stehen zu dem was 'Wir' bezeichnet. Die Band baut Brücken über tiefe Gräben – die Widersprüche, mit denen wir zu leben gelernt haben".


Duxius – Say Yes (Indietronica)

Mit viel Selbstbewusstsein und Coolness kommt das polnisch-deutsche Duo Duxius daher: Ihr catchy Track "Say Yes" schillert in Indietronica-Farben, hat jazzy und funky Anleihen, nuanciert Pop sowie Rock und wird getragen von starken Vocals. Edyta Rogowska und Alex Moore wandeln so zwischen den Genres und wir sagen ja zu diesem Sound, denn ihre erste Single klingt sehr vielversprechend.


Austen – North South East West (Indiepop)

Austens gefühlsbetonter Indie-Pop hebt ab. Mit ihrem kühnen Alter Ego das der selbst beschriebenen Introvertierten hilft mehr aus sich raus zu kommen, schöpft Austen Inspiration aus Synth-Pop, Electronica, Psychedelia, Art-Pop und Indie und kreiiert so ihren ganz eigenen reizvollen und femi-wilden Style!


Kowloon – Hurt (Bedroom-Pop)

Mit Coolness kommt dieser Bedroom-Pop der US-Band Kowloon daher: "Hurt" ist ein unprätentiöser lässiger Song, der ein wenig nach den späten Seventies klingt, aber auch im Hier und Jetzt verwurzelt ist. So treffen sich in dem Track Fleetwood Mac auf Nation Of Language oder Talking Heads auf Wild Nothing.


Butterfly Ali – Testimony (Neo-Soul)

"Testimony" ist ein mutiges Statement über Butterfly Alis Einflüsse. Inspiriert durch den Gospel-Sound und seinen religiösen Hintergrund, trägt er seine extravagante Persönlichkeit in eine Welt der kühnen und aufregenden Klangfarben hinein. "Testimony" ist ein Song über das Zeugnis seines Lebens, ein Song der dem Devil sagt, dass, egal wie sehr er versucht ihn Mundtot zu machen, er immer weitersingen wird.

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