TONSPION TIPP

Die besten Indie-Pop Neuheiten

Was gibt's Neues auf Soundcloud, Spotify, YouTube und Co.?

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist: Die Bandbreite reicht von Indiepop über Elektropop bis hin zu Singer-Songwriter-Klängen.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Indie Pop: Das Genre zwischen allen Stühlen

Indie Pop kam in den 80er Jahren auf, als britische Bands wie The Smiths, New Order oder Primal Scream eine alternative Form der Popmusik entwickelte, in der Gitarren und der Einfluss von Punk zwar auch eine gewisse Rolle spielten, die aber vergleichsweise soft und melodiös daherkamen.

Heute ist Indie Pop vor allem durch elektronische Instrumente geprägt und teilweise auch von der Dance Music. In dieser Playlist stellen wir regelmäßig die besten Neuentdeckungen aus dem Genre Indie Pop vor. Diese Playlist wird regelmäßig aktualisiert.

Ladysse – To Kill A Narcissist (Indietronica)

Cool und kraftvoll frisst sich dieser Song in unser Ohr: "To Kill A Narcissist" ist ein Track, der zwischen der Düsternis einer Billie Eilish und der Krassheit von Sleigh Bells oszilliert. Man merkt der Kraft dieses Liedes an, dass er für die US-Künstlerin Ladysse ein Befreiungsschlag ist und er hat das Zeug eine solche Hymne auch für andere zu werden:

"Releasing this song feels like I'm putting the final nail in the coffin of a toxic relationship."


EL Perro Del Mar – The Bells (Indiepop)

Charmant verschrobener Indiepop aus Schweden: El Perro Del Mar bezaubert mit Melancholie und Melodie sowie scheppernden Glocken. "The Bells" ist eigentlich ein Stück für einen Film, nämlich zur schwedischen Komödie "Ring mamma!", in der es um eine verstörte Frau geht, die nach dem Sinn des Lebens sucht. El Perro Del Mar, alias Sarah Assbring, sagt dazu folgendes:

"The song kind of grew on me. Maybe because it tells of something sweet and untarnished and very hopeful and so I felt I wanted to make something more of it".


NYIKO – Ghost In Your Dreams (Indiepop)

Die Geister von Bands wie The Smiths, The Cure und Psychedelic Furs suchen diesen dreampoppigen melancholischen Song von NYIKO aus Los Angeles heim: Ein bisschen Post-Punk und Surf-Sound schwebt ebenfalls mit, so dass sich der Singer-Songwriter auch in aktuelle Acts wie Black Marble, The Drums oder Motorama einreihen kann.


Juliper Sky – Into The Outer Light (Dreampop)

Schwelgerischer Sixties angehauchter Dreampop aus Manchester: Mit psychedelischen Harmonien und poppigem Hauch ist "Into The Outer Light" ein geradezu schwereloser Song in zeitloser Schönheit – als würden die Beatles mit Ride jammen.


Oska – Love You’ve Lost (Singer Songwriter)

Mit sehr einnehmender Stimme und einem starken Clip mit privaten Aufnahmen singt Oska aus Wien über die Liebe, Verlust und Schmerz: Das erinnert ein wenig an Daughter, denn auch in "Love You’ve Lost" verbinden sich heftige Lyrics mit einer zarten schwebenden Melodie. Die Singer-Songwriterin sagt selbst zu dem emotionalen Track und Video:

"’Love You’ve Lost’ is about family - the harder parts of it. You can actually hear my siblings sing on this song, which is pretty special for me". 


NEØV – Burnt My Fingers (Indiepop)

Schwärmerischer Indiepop aus Finnland: Der Ohrwurm "Burnt My Fingers" steht in der Tradition nordischer Musik mit melancholischem Einschlag und dennoch treibender Melodie. Für Fans von The Mary Onettes, The Legends oder Shout Out Louds.


The Dream Eaters – FRED! (Indiepop)

Federleichter Indiepop aus Brooklyn, der auf den Spuren von Eighties-Bands wie Missing Persons wandelt, dem Dreampop von Au Revoir Simone sowie dem Art-Pop einer Grimes: "FRED!" ist ein Ohrwurm, das dazu gehörige weirde Video ein Augenschmaus. Das Duo ist eben nicht nur musikalisch aktiv, sondern hat ein ganzes Clip-Projekt namens "The Dream Eating Freakshow" gestartet.


Pale Honey – Some Time, Alone (Indiepop)

Schweden schüttelt bekanntermaßen lässige Indiepop-Tracks nur so aus dem coolen Ärmel: So auch das Trio Pale Honey mit ihrem Vorboten zu ihrem dritten Album, das ebenfalls "Some Time, Alone" heißt und am 6. November 2020 erscheinen wird. Die frühe PJ Harvey trifft auf flirrende Sounds à la Warpaint und fertig ist der Ohrwurm:


Native – Everything Uncovered (Indiepop)

Melancholischer, mysteriöser Indiepop eines Musikers, der uns seinen richtigen Namen nicht verrät: Native möchte nur seinen Sound sprechen lassen und dieser schwebt irgendwo zwischen Radiohead und Jeff Buckley, ist zugleich entrückt und konkret, emotional und kantig. "Everything Uncovered" ist so ein Lied und handelt davon im Hier und Jetzt zu sein und sich seinen Ängsten und Fehlern zu stellen.


Tucumcari – Get Drowned (Indiepop)

Melancholischer Indiepop aus Deutschland: Tucumcari aka Alexandra Rickert musiziert allerdings mittlerweile an der Route 66 in Tucumcari, New Mexico. Der schwelgerische Song "Get Drowned" erinnert an Bands wie Slut, Tallest Man On Earth und Elbow und entwickelt einen faszinierenden Sog, auch dank der dunklen drängenden Vocals.


Doul – Don’t (Indiepop)

Laut Eigenbeschreibung ist Doul eine 17-jährige "Mutation" aus Japan: Die Künstlerin ist vergleichbar mit der Genre-Rebellin Billie Eilish, den eingängigen K-POP-Stars sowie sperrigen Hardcore-Rappern. Ihr Song "Don’t" ist jedenfalls ein Monster von einem Track und spielt mit Einflüssen von Rihanna, Soccer Mommy oder Gwen Stefani und macht zudem ziemlich viel Spaß.


Minimal Schlager – FMB (Electropop)

Brüderchen und Schwesterchen aus Berlin und London folgen den Synth-Krümeln der Pophistorie und bauen sich damit ihr eigenes Electropop-Haus: Ihre zweite Single "FMB" ist ein hypnotisch pulsierender Track, der Fans von den Chromatics, Ladytron und David Lynch gleichermaßen begeistern wird.


Aria – To The Face (Electro-Pop-Rap)

Mit einem coolen Stilmix kommt "To The Face" von Aria daher: Eine Mischung aus Rap, Electro Pop und Ethno treibt einen schnellen Beat voran, der einfach nur Spaß macht. Im Text geht es um Verantwortung und Selbstsicherheit. Sommerhitverdächtig, trotz anbrechendem Herbst!


Wray – Wishing (Dreampop)

Wunderbarer verpsielter Dreampop, der direkt in eine ganz eigene Fantasy-Welt führt: Nicht nur das Albumcover verweist auf diese Ästhetik, auch der Sound verwischt Genre-Grenzen und dieser Track klingt nach Slowdive, Fleetwood Mac und DIIV in einem. "Whishing" stammt vom Doppel-Album "Stream of Youth / Blank World", das dieses Jahr erschienen ist.


Still Corners – The Last Exit (Indiepop)

Desert-Noir-Pop: So lässt sich die melancholische schimmernde Musik von Still Corners beschreiben. Und auch die neue Single "The Last Exit", die das im Januar 2021 erscheinende neue Album ankündigt, ist ein ruhiger eindringlicher Song voller Dreampop-Flair und ein Mix aus Mazzy Star sowie Chromatics. Das Video dazu ist von dem Film "Picnic at Hanging Rock" aus dem Jahr 1975 inspiriert.


1996 – Around You (Indiepop)

Federleicher Indiepop aus den USA: Wer Yumi Zouma, Grimes und Black Marble mag, wird 1996 lieben. Mit charmantem Gesang und nostalgischem Teenie-Vibe hat die Band aus Houston einen perfekten Titelsong für einen noch zu drehenden Film über die Liebe und die Einsamkeit geschrieben.


Krummi – Frozen Teardrops (Singer Songrwiter)

Americana aus Island? Krummi (auf Deutsch "Rabe") singt über gefrorene Tränen mit einer leichten Portion Country-Kitsch und viel Gospel-Gefühl in den Vocals: Der realistische Text handelt hingegen von Obdachlosen und stellt sich damit wie ein anderer "Man in Black" auf die Seite der Außenseiter der Gesellschaft. Der Musiker ist in seiner Heimat auch für seine zahlreichen Kollaborationen mit unterschiedlichsten Acts wie M83, Bang Gang oder Dead Skeletons bekannt.


Family Mart – For Eric (Indiepop)

Leicht nostalgischer Indiepop aus den USA: "For Eric" ist der allererste Song der Band Family Mart, deren Einflüsse unhörbar der Dreampop der frühen 90er sind sowie Acts wie The Pains Of Being Pure At Heart, The Sea And Cake oder Ride. Mit harmonisch lakonischem Gesang und wunderbarer Harmonie nimmt dieser Song die Hörer ein.


girl in red – rue (Indie Pop, Bedroom / Lo-fi Pop)

Ein Stück voller bedrohlicher Tiefe, mit dem Maries Sound über die Grenzen des Schlafzimmer-Pops hinauswächst, der bisher mit ihrem Namen verbunden wurde. Orientiert an eskapistischen Fantasien untermalt von Robyns ‚Body Talk‘ und Lordes ‚Melodrama‘, schaltet Maries melancholische Euphorie alle Lichter aus und lässt den Sturm in Echtzeit abklingen, während sie auf der Suche nach Katharsis und Freiheit durch die Nacht rast. Großartig!


Sandra Hüller – The One (Daniel Freitag 808 Remix) (Indiepop)

Die preisgekrönte Schauspielerin Sandra Hüller ("Toni Erdmann", "Requiem" u.v.m) singt nun auch noch und das auch noch ganz wunderbar: "The One" ist ein reduzierter Track mit sprödem Gesang im Geiste von The XX oder Daughter. Atmosphärische Synths, verhallte wie verhaltene Gitarre und minimalistische Percussions reichen Sandra Hüller für einen Ohrwurm: "The One" ist ein hyptnotisch schöner Song und die zweite Single der Schauspielerin, die Fans von Feist oder PJ Harvey erfreuen wird. Der Remix von Daniel Freitag macht den Track noch luftiger.


Elijah Blond – Tijuana (Neo-Soul, Alternative / Indie R&B, Hip-Hop)

Die genrebrechende Natur des Vancouver-Künstlers zeigt sein breites Spektrum als Sänger. Elijah nutze 2020, um ein riesiges Portfolio vielfältiger Musik für jeden Liebhaber von Hip-Hop, R&B oder Pop zu schaffen. Beeinflusst von seinen Eltern, die beide Musiker sind, schreibt und komponiert er seit er 11 Jahre alt ist Lieder auf seiner Gitarre. Großartige Soundperle!


David Newton & Thee Mighty Angels – In Love & War (Indiepop)

Die C86-Stars The Mighty Lemon Drops hatten in den frühen 90er zauberhafte Indiepop-Hits und nun erscheint das Solo-Debüt des Gitarristen unter dem Namen David Newton & Thee Mighty Angels: "In Love & War" ist genauso leichtfüßig wie damals und besticht durch Catchiness und Coolness.


So Far As I Know – Stellar Sense (Post-Rock)

Psychedelischer Post-Rock aus Russland: Der instrumentale Track "Stellar Sense" von der Band So Far As I Know ist hymnisch und schwebend. Ambientanleihen und dronige Sounds vermitteln eine Reise ins All, dazwischen blitzen immer wieder Klänge auf die nach Art Rock oder Neo-Klassik klingen. Wunderbare musikalische Reise, die Fans von Mogwai, Explosions In The Sky oder Caspian antreten sollten.


Blanks – Favorite Nightmare (Indiepop)

Sommerlich luftiger Indiepop aus den Niederlanden: Hinter Blanks steckt der Singer-Songwriter Simon de Wit, der es dank YouTube zu einer beträchtlichen Fangemeinde gebracht hat und sein Kanal "Music by Blanks" hat mittlerweile mehr als eine Million Abonnenten. "Favorite Nightmare" ist ein sonniger Dance-Pop-Track mit Eighties-Anleihen.


Skandra – Rivers (Indie-Electro)

Mit charmantem Gesang und einnehmender Melodie kommt dieser Indie-Elektro-Pop-Song des US- Projekts Skandra daher, hinter dem die Musikerin Alexandra Duparc steckt. Gemixed wurde "Rivers" von Mike Schuppan (M83, Paramore, Jimmy Eat World), letzte Hand legte David Cooley (Tame Impala, Dr. Dog, Metric) an. Wunderschöner Sound irgendwo zwischen Ladytron, CHVRCHES und Phantogram.


Gabrielle Current–Undercover (Neo-Soul, Alternative / Indie R&B, Electro Pop)

Soulful, ätherisch und ohne Genrebeschränkung geht Gabrielle Current ihren ganz eigenen musikalischen Weg. Eine Vorliebe für verträumte Synthies, sanfte Jazzmelodien und poetische Lyrik bestimmen Gabrielles facettenreichen Klang. Geboren und aufgewachsen in Los Angeles, ist die zweiundzwanzigjährige Sängerin mit Metaphern und poetischer Struktur übersät. Gabrielles einzigartige Mischung von Genres irgendwo zwischen Pop links von der Mitte und alternativem R&B ist es, was ihren Sound so fesselnd macht.

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