Die zehn besten Alben der Rolling Stones

Seit 1962 zählen die Rolling Stones zu den langlebigsten wie erfolgreichsten Acts. Hier die Top Ten-Alben der Urgesteine!


10. It’s Only Rock ’n Roll (1974)

„It’s Only Rock ‚N‘ Roll (But I Like It)“ kann als das Motto der Band gelten, obwohl der Song auf diesem Album bereits das zwölfte Werk der Rolling Stones ist. In den Backvocals ist übrigens niemand Geringeres als David Bowie zu hören.


The Rolling Stones - It's Only Rock 'N' Roll (But I Like It) - OFFICIAL PROMO

9. Black And Blue (1976)

Der Titel ist ein Wortspiel und bezieht sich sowohl auf „Black Music“ als auch auf den Blues, beide Genres haben einen essentiellen Einfluss auf die Musik der Stones. „Black And Blue“ gilt dann auch als das „schwärzeste Album“ der Band, darauf experimentieren die Musiker mit Funk, Rock, Jazz, Blues und Reggae-Sounds.

The Rolling Stones - Hot Stuff - OFFICIAL PROMO

8. Their Satanic Majesties Request (1967)

Beeinflusst vom neuen psychedelischen Sound der Beatles nehmen die Stones ebenfalls ein Album in dem Stil auf und es sollte ein Gegenentwurf zu „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ sein.

She's A Rainbow ((Original Single Mono Version))

7. Tattoo You (1981)

Bis heute das meistverkaufte Album der Rolling Stones mit dem Mega-Hit „Start Me Up“, das bis heute zu einem der bekanntesten Songs der Band zählt und als Klassiker gehandelt wird. Im Video ist das charakteristische Tanzen und Gestikulieren von Frontman Mick Jagger zu sehen.

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The Rolling Stones - Start Me Up - Official Promo

6. Goats Head Soup (1973)

Unter dem merkwürdigen Titel „Ziegenkopfsuppe“ erschien das elfte Album der Band, das einige Evergreens der Band enthält, wie „Doo Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)“, „Star Star“, der ursprünglich „Star Fucker“ hieß und vor allem „Angie“. Der Song ist eines der kommerziell erfolgreichsten Songs der Stones und lange hielt sich das Gerücht, es sei eine Ballade für die erste Ehefrau von David Bowie. In Wirklichkeit schrieb Keith Richards das Lied jedoch für seine Tochter.

The Rolling Stones - Angie - OFFICIAL PROMO (Version 1)

5.  Let It Bleed (1969)

Das letzte Album an dem Gitarrist Brian Jones mitwirkte: Das Gründungsmitglied war auch tragisches erstes Mitglied des „Club 27„, da er im Alter von nur 27 Jahren unter bisher ungeklärten Umständen verstarb. Auf dem Album befinden sich die Stones-Klassiker „Gimmie Shelter“ und „You Can’t Always Get What You Want“.

4. Sticky Fingers (1971)

Bei vielen gilt eigentlich dieses neunte Album als das beste der Stones und das berühmteste Cover (gestaltet von Andy Warhol) hat es in jedem Fall. Zudem taucht hier erstmals das berühmte Zungenlogo der Band auf, das längst ein eingetragenes Warenzeichen ist. Musikalisch besticht das Werk durch Rock-Songs wie „Brown Sugar“ oder Country-Lieder wie „Wild Horses“.

Brown Sugar ((Original Single Stereo Version))

3. Some Girls (1978)

Hier finden eher untypische Stones-Elemente wie Punk und Funk Einzug in die Musik der Band und es gilt als Comeback des damals von Drogen schwer gezeichneten Keith Richards. Megahit des Albums ist der Track „Beast Of Burden“.

Beast Of Burden (Remastered 1994)

2. Beggars Banquet (1968)

Eröffnet wird das siebte Album mit dem Track „Sympathy For The Devil“, ein Song der tragische Berühmtheit erlangte als bei einem Konzert der Band ein 18-Jähriger vor der Bühne erstochen wird. Der Tumult passierte der Legende nach während des Songs „Sympathy for the Devil“, tatsächlich läuft sie aber der Track „Under My Thumb“.“ Sympathy for the Devil“ wird bis heute kontrovers diskutiert. Der Stones-Klassiker zählt zu den besten Songs aller Zeiten, befeuert anfangs angebliche satanistische Motive der Musiker, was die Ex-Freundin von Jagger, Marianne Faithfull (im Background-Chor zu hören) in ihrer Autobiographie  jedoch als „Satanismus aus Pappmaché“ abtut.

The Rolling Stones - Sympathy For The Devil (Official Lyric Video)

1. Exile On Main Street (1972)

Auch ohne offensichtliche Hitsingle gilt dieses Album als das beste der Rolling Stones, doch das Werk enthält zum Beispiel den Track „Shine A Light“, den Starregisseur Martin Scorsese nicht umsonst als Titel für seinen Konzertfilm hernahm.


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Kerstin Kratochwill

Kerstin Kratochwill ist promovierte Germanistin, arbeitet als Lektorin sowie Texterin und schreibt für Tonspion über Musik, Filme und Serien.