The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D (Videospiel)

14 lange Jahre nach dem Release des Originals erscheint „The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D“ neu und verbessert für den Nintendo 3DS. Das Spiel ist nun schon über ganze zwei Jahrzehnte alt, dennoch ist es auch heute noch einer der besten Zelda Titel.

Publisher: Nintendo

Erscheinungsjahr: 2015

Systeme: Nintendo 3DS

Zusätzliche Information: „The Legend of Zelda: Majora’s Mask“ erschien zum ersten mal im Jahr 2000 für die Nintendo 64

Im Action-Adventure Spiel „The Legend of Zelda Majora’s Mask 3D“ für den Nintendo 3DS wird die Geschichte des legendären Helden der Zeit aus „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ fortgesetzt. „The Legend of Zelda: Majora’s Mask“ erschien im Jahr 2000 für die Nintendo 64. Im Spiel findet Link sich nach einer Reihe von Umständen in der fremden Welt Termina wieder, welche kurz vor der Zerstörung steht, denn der Mond droht in drei Tagen auf die Erde zu fallen. Nun ist es seine Aufgabe durch Termina zu Reisen, seinen Bewohnern zu helfen und Gegner zu besiegen um die Welt vorm Untergang zu bewahren.


The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D - Gameplay-Video (Nintendo 3DS)

Die Welt von Termina

Zu Beginn seines Abenteuers befindet Link sich noch in seiner Heimatwelt, Hyrule. Er reitet auf seinem Pferd durch die Wälder, wo er zu seinem Unglück von einem „Horror-Kid“ überfallen wird. Bevor er die Chance bekommt zurückzuschlagen, reitet das Horror-Kid auf Link’s Pferd davon. Ohne zu zögern, läuft Link den Räubern hinterher.

Inmitten der hitzigen Verfolgungsjagd stößt er auf ein schwarzes, scheinbar unendlich tiefes Loch, in das er hineinstürzt. Nach einem langen Fall trifft Link erneut auf das Horror-Kid. Anstatt ein weiteres Mal wegzurennen, verwandelt es Link in einen Deku – ein bizarres Wesen aus Holz. Es verspottet den Helden und verlässt die Höhle.

Wie sich herausstellt bringt Links neue Form auch neue Fähigkeiten mit sich. Als Deku kann er sich in Deku-Blumen graben und sich durch die Luft katapultieren, um so über Abgründe zu fliegen. Am Ende der Höhle findet Link sich in der belebten Unruh-Stadt wieder, die im Zentrum von Termina liegt. Ein Land, das dem Helden bisher völlig unbekannt war.

Die Bewohner der Stadt bereiten sich auf den jährlichen Maskenkarneval vor. Doch im Hintergrund des Spektakels breitet sich eine Krise aus. Ein Blick in den Himmel verrät auch schon warum. Der Mond, der oben am Himmelszelt stehen sollte, ist jetzt beängstigend nah. Er droht auf die Erde zu fallen und alles zu zerstören. Trotz des festlichen Anlasses liegt ein bedrückendes Gefühl in der Luft.

The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D (Foto: Nintendo)
The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D (Foto: Nintendo)

Stoppe den Mond und rette die Welt

Für die nächsten drei Tage (ein Tag beträgt hier ungefähr 18 Minuten) muss der Spieler Unruh-Stadt erkunden, dabei gibt es vieles zu entdecken. Er muss mit den Bewohnern der Stadt reden und Aufgaben erledigen, um so das Horror-Kid zu finden. Sobald der Spieler das Horror-Kid am Ende der drei Tage erreicht, muss dieser jedoch feststellen, dass Link machtlos gegen seinen Gegner ist. Das Horror-Kid beginnt nun den Mond auf die Erde stürzen zu lassen, die Zeit drängt.

Hier kommt die wichtigste Mechanik von „Majora’s Mask“ ins Spiel: die Manipulation der Zeit. Hier kann Link seine Okarina nehmen und die Hymne der Zeit spielen, um somit die Zeit zu dem Moment seiner Ankunft in Unruh-Stadt zurückzudrehen. Einmal zurückgedreht, erlaubt sie ihm gleichzeitig seine menschliche Form zurückzugewinnen. Das Einzige was dann vom Fluch noch übrig bleibt, ist eine Maske. Der Spieler kann mit der Maske beliebig zwischen Link’s normaler und Deku Form wechseln. Mit seiner neuen Verwandlung spielt sich Link so wie nie zuvor.

Nun beginnt das wirkliche Abenteuer. Um den Mond und das Horror-Kid zu stoppen, muss der Spieler durch die unbekannte Welt von Termina reisen und die ihm dort bevorstehenden Herausforderungen bewältigen. Doch die Uhr tickt. Der Spieler hat immer nur drei Tage am Stück Zeit, bevor er zum ersten Tag zurückkehren muss.

The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D (Foto: Nintendo)
The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D (Foto: Nintendo)

Viele Masken, wenig Zeit

Mit seiner Okarina ist es Link nicht nur möglich die Zeit zurückzudrehen, der Spieler kann sie auch verlangsamen oder beschleunigen. Neben der Okarina hat er noch ein weiteres wichtiges Werkzeug: seine Masken und davon gibt es jede Menge. Passend zum Titel des Spiels gibt es in „Majora’s Mask“ viele verschiedene Masken, die der Spieler sammeln kann. Alle Masken haben ihre eigenen Fähigkeiten und/oder ihren Nutzen. Außer der Deku-Maske gibt es auch noch weitere Masken die Link erlauben sich in ein anderes Wesen zu verwandeln.

Die Verwandlungen sorgen für ein komplett neues Zelda Spielerlebnis. Jede von Links neuen Formen bringt ihre eigenen aufregenden Fähigkeiten mit sich mit denen der Spieler sich durch die Ebenen von Termina kämpfen kann. Wenn Link die Zeit zurückdreht, bleiben wichtige Items wie seine Masken und der Spielfortschritt erhalten. Die restliche Welt wird jedoch komplett zurückgesetzt.

The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D (Foto: Nintendo)
The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D (Foto: Nintendo)

Zeitpläne und Nebenaufgaben

Innerhalb der drei Tage, gibt es einiges zu tun. Majora’s Mask ist mit unzähligen Nebenaufgaben aller Art vollgepackt. Entdecke Geheimnisse, spiele Minispiele, oder helfe den Einwohnern von Termina. Es gibt überall etwas neues für den Spieler. Während des drei Tage Zyklus, haben die Bewohner von Termina einen Zeitplan, den sie genau befolgen. Der Spieler kann sich den Ablauf eines solchen Zeitplans ansehen und einprägen. Somit weiß er immer was eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt macht.

Das ist besonders hilfreich, wenn man sich eine der vielen Nebenaufgaben des Spiels vornimmt. Neben dem herabstürzenden Mond haben die Einwohner von Termina auch noch viele andere Probleme. So kann der Spieler zum Beispiel den Überfall einer alten Frau verhindern, indem er die Zeit zurückdreht und ihr folgt, um den Übeltäter eine Lektion zu erteilen.

Fazit: Ein Spiel mit starker Athmosphäre

Was „The Legend of Zelda: Majora’s Mask“ von den anderen Zeldas hervorhebt, ist nicht nur das außergewöhnliche Zeitsystem und die neuen Verwandlungen von Link, sondern auch seine starke Atmosphäre. Über den drei Tage Zyklus hinweg lässt sich beobachten, wie die vielen Bewohner von Unruh-Stadt mit der aussichtslosen Situation umgehen. Manche sorgen sich, andere haben Angst und einige leugnen es komplett. Doch eines ist nicht zu übersehen. Mit jedem vergangenen Tag rückt der Mond näher und zugleich entwickelt sich die Stimmung der Stadt. Das Spiel zeigt ein Maß an Emotionen, welches sich nur selten in Zelda Spielen finden lässt.


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Otis Reinhardt

Otis Reinhardt ist freier Mitarbeiter bei Tonspion und betreut unter anderem unsere Games-Rubrik.