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Die zehn besten Songs der Chemical Brothers

Tom Rowlands und Ed Simons aus Manchester haben den Big Beat Ende der Neunziger quasi erfunden: Unter dem Namen The Chemical Brothers sollten sie weltberühmt werden und hier sind ihre zehn besten Songs.

Aus Manchester kommt dieses wegweisende Electro-Duo, bestehend aus den Mitgliedern Tom Rowlands und Ed Simons: The Chemical Brothers gründeten sich bereits 1989 unter dem Namen Dust Brothers und änderten diesen schließlich wegen einer Namensgleichheit zu einer US-Band im Jahr 1989.

The Chemical Brothers (Pressebild 2019 Foto: Hamish Brown)
The Chemical Brothers (Pressebild 2019 Foto: Hamish Brown)

Hier sind ihre zehn besten Tracks:

10. Chemical Beats

Aus dem ersten Album „Exit Planet Dust“ stammt dieser elektrifizierende Track, nach dem sich das Duo, das ursprünglich The Dust Brothers hieß, benannte – doch es gab bereits eine US-Band gleichen Namens. Im Debüt finden sich Samples solch unterschiedlichster Künstler wie Kraftwerk, Beastie Boys oder Dead Can Dance.


9. The Private Psychedelic Reel

Der Schlusssong des zweiten Albums „Dig Your Own Hole“ ist ein psychedelischer kaleidoskopischer Strudel, dessen Titel auf die legendäre angebliche Session der Beatles anspielt, bei der die Musiker wohl Acid nahmen.


8. Setting Sun

Ihr erster Nummer-1-Hit in Großbritannien aus dem Jahr 1997, wohl auch dank Gastsänger Noel Gallagher von der Britpop-Überband Oasis. Neben „Born Slippy“ von Underworld gilt der Song als der klanglich experimentellste Track der Neunzigerjahre und wurde massiv von dem Beatles-Song „Tomorrow Never Knows“ aus dem „Revolver“-Album beeinflusst.


7. Leave Home

Bevor die inzwischen berühmten oft wiederholten Worte „The brothers gonna work it out“ einsetzen, hören wir einen kurzen Sample aus Kraftwerks „Ohm Sweet Ohm“:


6. Star Guitar

Treibender Post-Disco aus dem 2002 erschienen Album „Come With Us“, der an Daft Punk denken lässt: Im Video von Michel Gondry sehen wir aus einem Zugfenster eine ländliche Landschaft an uns vorbeirauschen. Und auch visuell schließt sich der Kreis zu Daft Punk, den denselben optischen Effekt nutzte Gondry für deren Clip zu „Around The World“.


5. Life Is Sweet

Gast-Sänger ist hier Tim Burgess von den Britpoppern Charlatans, dessen Stimme verzerrt klingt und dem Song eine zusätzliche Indie-Rave-Stimmung verleiht:  


4. Block Rockin’ Beats

Gewaltiges Rocktronica-Stück: Die Vocals „Back with another one of those block rockin‘ beats“ stammen von dem US-Rapper Schooly D aus dessen 1989 erschienenen Song „Gucci Again“ und auch die markanten Drums entstammen aus einem Sample, nämlich von Bernard Purdies „Changes“.


3. C-h-e-m-i-c-a-l

Hier besingt sich das Duo genüsslich selbst und der Clip ist ebenso ausgeklügelt c-l-e-v-e-r: Gefilmt wurde das Video von Regisseur Adam Smith mit einer Kinnect Camera. Einer Technologie, die eigentlich für Videospiele entwickelt wurde.


2. Galvanize

Vielleicht der bekannteste und erfolgreichste Song des Duos mit Vocals von Q-Tip: Hier galvanisieren Hip-Hop und Techno zu einem der ikonischsten Songs der 2000er Jahre.


1. Hey Boy Hey Girl

Ultimative Dance-Hymne aus dem Jahr 1999: Die berühmten Worte „Hey girls. Bboys. Superstar DJs, here we go!“ sind ein Sample aus „The Roof Is on Fire“ von Rock Master Scott & the Dynamic Three.


The Chemical Brothers

Zusammen mit Acts wie Fatboy SlimThe Crystal Method oder The Prodigy gelten The Chemical Brothers als Erfinder des so genannten Big Beat. Ihren ersten Nummer eins Hit hatten sie im Jahr 1996 als sie Oasis-Star Noel Gallagher als Gastsänger verpflichten konnten und so landete der gemeinsame Track „Setting Sun“ auf Platz 1 der britischen Charts.

Im Laufe ihrer Karriere experimentierte das Duo mit diversen musikalischen Stilen und Einflüssen wie Hip-Hop, Trip-Hop, Psychedelia, Rock, Techno oder Breakbeat. Zudem kooperierten The Chemical Brothers immer wieder mit anderen Künstlern wie Beth OrtonBeckKele Okereke von Bloc Party, Tim Burgess von The CharlatansRichard Ashcroft von The Verve und vielen anderen mehr.

Diskografie The Chemical Brothers:

1995: Exit Planet Dust

1997: Dig Your Own Hole

1999: Surrender

2002: Come with Us

2005: Push the Button

2007: We Are the Night

2010: Further

2015: Born in the Echoes

2019: No Geography