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Thank you for the music: Die zehn besten Songs von Abba

Die Paare Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad gründeten 1972 die Pop-Band ABBA und wurden zu einer der erfolgreichsten Gruppe der Musikgeschichte.

10. Waterloo

Der Startschuss zur Weltkarriere: 1974 gewinnt ABBA mit diesem Ohrwurm den Eurovision-Song-Contest und bis heute sucht ein Siegersong dieses Wettbewerbs einen Hit dieser Qualität.


9. Hey, Hey Helen        

Unbekannterer, aber enorm wichtiger Song: In dem Glam-Rock-Track werden frühe feministische Tendenzen offenbar (“The price you paid / To become a woman of today”) und aus diesem Grund von der Shoegaze-Band Lush in einer tollen Version gecovert.


8. Super Trouper

Der gefällige Song mit nachdenklicher Melodie reflektiert das einsame Starleben, das die Band und schließlich auch die Beziehungen kaputt machte: „All I do is eat and sleep and sing / Wishing every show was the last show“.


7. Thank You For The Music

Lange vor Radioheads „Creep“ haute Abba diese Eingangszeile heraus: „I’m nothing special — in fact, I’m a bit of a bore.“ Musikalisch merkt man dem Stück seinen musicalhaften Charakter an, schließlich wurde er für das Mini-Musical „The Girl With The Golden Hair“ geschrieben.


6. Mamma Mia

Der Ohrwurm mit dem ikonischen Marimba-Einsatz hat so viele Wendungen und Twists und wurde DENNOCH ein Hit – außer in den USA, dort war er dann doch zu verrückt. Prominenter Fan: David Bowie.


5.  The Winner Takes It All

Emotionale Piano-Ballade mit zutiefst persönlichem Text über ein getrenntes Paar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren auch Agnetha und Björn frisch getrennt.


4. Take A Chance On Me

Björn fiel der Song angeblich beim Joggen ein: Während des Laufens sang er den „tck-a-ch“-Part immer wieder und daraus entstand dieser Hit zum Thema Flirten – charmant!


3. Knowing Me, Knowing You

Ein Trennungssong, der wieder einmal zu Herzen rührt – weil: es ist eben so viel Wahres darin.


2. Dancing Queen

Zu Ehren von Silvia, Königin von Schweden, aufgenommen, entfaltet der Track majestätisch magischen Flair: Ein Pop-Song wie für die Discokugel in einem Ballraum gemacht – „Having the time of your life“.


1. SOS

Die nordische Melancholie, die hinter ABBAs buntem Pop schlummerte, machte die Band sogar zu Vorläufern von New-Wave-Bands wie The Cure: Wer das nicht glaubt, der höre ernsthaft SOS. Und wer das dann immer noch nicht glaubt, der höre die gespenstische Coverversion von Portishead.