Die 50 besten Alben des Jahres 2020

Jedes Jahr küren wir in der Redaktion unsere Alben des Jahres. Hier sind unsere Top 20 Alben für 2020 mit einer Nummer 1, die das von Corona dominierende Jahr perfekt musikalisch erfasst.

1. Nick Cave – Idiot Prayer: Alone At Alexandra Palace

Im Corona-Jahr ein Konzert-Album zu machen und das ist dann auch noch eines der besten des ganzen Jahres – das schafft wohl nur Nick Cave: Im leeren großen Konzertsaal machte er die Traurigkeit des ganzen Jahres deutlich und die Wichtigkeit von Live-Musik. „Es ist ein Gebet ins Leere – allein im Alexandra Palace – ein Souvenir aus einem seltsamen und prekären Moment der Geschichte“, fasst Cave das Ereignis im Booklet treffend zusammen.


Nick Cave at Alexandra Palace
Nick Cave at Alexandra Palace

Video: Nick Cave Alone at Alexandra Palace –  Euthanasia

httpv://www.youtube.com/watch?v=embed/1r55tjbmBQM

2. Run The Jewels – RTJ4

Wen wundert’s, aber die Protestsongs von Run The Jewels klingen wütender denn je. Auf „RTJ4“ liefern Killer Mike und El-P den Soundtrack zur Zeit.

Welchen Einfluss Run The Jewels mittlerweile trotz oder gerade dank ihrer unangenehmen Wahrheiten haben, zeigt die Gästeliste. Neben der Soul-Legende Mavis Staples steuert ein Rock-Superstar wie Josh Homme Gitarrenspuren bei. Doch Run The Jewels bewegen sich nicht nur im Mainstream. Mit Greg Nice und DJ Premier vergessen sie auch ihre Wurzeln im Hip-Hop-Untergrund nicht. Natürlich erfordert es in diesen Zeiten keinen Mut, ein Album wie „RTJ4“ mit fünf Sternen zu belohnen. Doch so packend wie Run The Jewels fangen derzeit keine anderen Künstler_innen den Zeitgeist inhaltlich und musikalisch ein.

Video: Run The Jewels feat. Greg Nice & DJ Premier – Ooh LA LA

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3. Sufjan Stevens – The Ascension

Electronica-Folk, der geradezu schwebt: Sufjan Stevens legt für viele mit „The Ascension“ sein Opus magnum vor und zugleich den interessantesten musikalischen Kommentar zum Zustand der USA und der damals anstehenden Präsidenten-Wahl.

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„I have loved you / I have grieved / I’m ashamed to admit I no longer believe (…) Don’t do to me what you did to America“.

Video: Sufjan Stevens – Videogame

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4. Jessie Ware – What’s Your Pleasure?

In einer eher düsteren Zeit veröffentlicht Jessie Ware ein Album voller funkelnder Disco-Perlen. „What’s Your Pleasure?“ ist eine berechtigte Frage und ihr Album gibt die passende Antwort. Bereits die erste Single-Auskopplungen „Adore You“ gab die Richtung vor, in die die britische Songwriterin Jessie Ware mit ihrem vierten Album steuert: direkt in die frühen 80er. Eleganter Synthiepop trifft soulige Vocals und unwiderstehlich groovende Disco-Beats. 

Video: Jessie Ware – Spotlight

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5. Sorry – 925

Sorry sind die ideale Band für 2020: Die Musik der Indierock-Post-Grunge-Band ist zugleich eskapistisch und exzentrisch, sie bündelt Ängste und macht Hoffnung auf einen Neustart.

Das Duo Sorry besteht aus Asha Lorenz und Louis O’Bryen, „925“ ist ihr Debüt-Album – eine eigene kleine Welt mit eigenwilligen modellierten Songs und disparaten Einflüssen, die von Hermann Hesse über Aphex Twin hin zu Tony Bennett reichen. Die beiden kennen sich seit Schulzeiten und sind Teil einer neuen Süd-Londoner Musikszene um Acts wie Goat Girl oder Shame, die den verstaubten Indie-Rock wieder spannend machen.

Video: Sorry – Right Round The Clock

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6. Perfume Genius – Set My Heart On Fire Immediately

„Set My Heart On Fire Immediately“ heißt das fünfte Album von Perfume Genius, das mit getragenem Cembalo, theatralischer Dramatik und shoegazigen Elementen, wieder ein intimer wie individueller Geniestreich darstellt, der Sixties-Pop wie Eighties-Synths gleichermaßen umspannt. Auch dieses Album befasst sich wieder mit Themen wie Liebe, Sex, Beziehungen und Männlichkeit, ist aber trotz melancholischem Barock-Pop spielerischer als die Vorgänger.

Video: Perfume Genius – Describe

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7. Fiona Apple – Fetch The Bolt Cutters

Durch die Bank von der Musikpresse gefeiert, legt Fiona Apple mit „Fetch The Bolt Cutters“ ein Meisterwerk vor, das zugleich betörend wie verstörend ist: Songwriter-Outsider-Pop, der einfach nur mitreißt.https://www.youtube-nocookie.com/embed/emXYPRlVBas


8. Porridge Radio – Every Bad

Die Band aus Brighton mach Gitarrenrock zwischen Indie-Rock und Post-Punk, der intensiv ist wie schon lange nicht mehr von einer Band: „Thank you for making me happy“, wie es in einem ihrer Songs treffenderweise heißt.https://www.youtube-nocookie.com/embed/U3BrQzmBF1w


9. Einstürzende Neubauten – Alles In Allem

Das 40-jährige Bandjubiläum wird mit einem neuen Album gefeiert, das selbstbewusst wie selbstreferenziell  „Alles in Allem“ heißt und thematisch um Berlin, aber auch die Band selbst kreist: So finden sich in Tracks wie „Ten Grand Goldie“ Anleihen an die Industrial-Phase, es gibt Avandgardistisches oder gar Folkiges zu hören und Blixa Bargeld changiert stimmlich zwischen Rio Reiser und Nick Cave. Das erste „richtige“ Neubauten-Album seit 10 Jahren ist damit immer noch relevanter und revolutionärer als so manch gehypter deutscher Indie-Act.

Video: Einstürzende Neubauten – Alles In Allem

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10. Jehnny Beth – To Love Is To Live

Starkes Solo-Debüt der Savages-Sängerin mit komplexen Songs zwischen Rock und Elektro sowie Darkgothic. Atticus Ross, Soundtrack-Musiker und Nine-Inch-Nails-Produzent gab „To Love Is To Live“ den düster glänzenden Anstrich mit tiefen Bässen und peitschenden Snares.

Video: Jehnny Beth – I’M The Man

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11. Georgia – Seeking Thrills

Die Londonerin Georgia sucht mit ihrem zweiten Album „Seeking Thrills“ nicht nur den Nervenkitzel auf dem Dancefloor, sondern auch die Neugierde in der Disco: Abseits von ausgetretenen ausgetanzten Pfaden verschmilzt sie in ihren Tracks sophisticated Synthiepop mit unwiderstehlichem Electro. Symptomatisch ist dabei der Song „About Work The Dancefloor“, der ein wenig nach Robyn klingt und von Pitchfork zu einem der besten Songs 2019 gekürt wurde. Programmatisch ist auch „24 Hours“, das zumindest wegen des Titels an die legendären „24 Hour Party People“ aus dem „Madchester“ der Neunziger erinnert, nun aber in der Partyszene Berlins wiedergeboren wurde. Das Alte mit Neuem mischen ist eines der vielen Talente Georgias, die die Tochter des Techno- und Trip-Hop-Pioniers Neil Barnes (Leftfield) ist und Session- sowie Tour-Drummerin bei Kate Tempest war.

Video: Georgia – About Work The Dancefloor

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12. Sevdaliza – Shabrang

Billie Eilish bezeichnet sie als eine wichtige Inspiration für ihren Hit „You Should See Me In A Crown“ und Sevdaliza ist ebenfalls eine Genre-Wilderin, die auf „Shabrang“ Trip-Hop, R&B, Psychedelica und Synthiepop grandios miteinander verschmilzt.

Video: Sevdaliza – Joanna

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13. Pet Shop Boys – Hotspot

Berlin Boys: Mittlerweile leben die Pet Shop Boys in der deutschen Hauptstadt und haben mit „Hotspot“ eine retromoderne Liebeserklärung an die Metropole und die Popmusik selbst verfasst. Mit diesem Album, in den legendären Hansa-Studios aufgenommen, schließen sich die Pet Shop Boys anderen Künstlern mit einem eigenen „Berlin“-Album an, wie beispielsweise David Bowie oder U2. In dieser Tradition wurde das Album mit analogen Keyboards eingespielt und der Zeitgeist zwischen Hedonismus und Melancholie spielt eine große Rolle: Sie zeigen spielend wie überbordende Freude („Monkey Business“) und entspannte Gelassenheit („Burning The Heather“ mit Suede-Gitarrist Bernard Butler) locker zusammengehen.

Video: Pet Shop Boys (Feat. Years & Years) – Dreamland

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14. Hundreds – The Current

Klarer und kühler Sound aus Deutschland, verwoben mit viel Elektronik und Emotion: Hundreds aus Hamburg machen deutschen Synthpop cool again.

Video: Hundreds – Calling

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15. Pantha Du Prince – Conference of Trees

Pantha Du Prince vertont die Kommunikation der Bäume: Mit avantgardistischem Anspruch und handgemachten Instrumenten hievt er seinen Ambient-Sound auf eine Lichtung, umgeben von einem Wald aus visueller Poesie.

Video: Pantha du Prince – Pius in Tacet

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16. I Break Horses – Warnings

Dreampop aus Schweden, der zwischen albtraumhaft geschichtetem Electro und traumwandlerisch schönen Synth-Flächen: So wird sogar aus einem siebenminuten Stück ein Hit, der Sekunde für Sekunde wächst.

Video: I Break Horses – Death Engine

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17. Nation Of Language – Introduction, Presence

Ultra-Eighties-Revival mit ultra traurigen Texten: Nation Of Language sind ein Trio aus Brooklyn, dessen Debüt-Album irgendwo zwischen OMD, Kraftwerk und Human League schillert. Keine Kopie, sondern kompromisslos gut.

Video: Nation of Language – On Division St

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18. Róisín Murphy – Róisín Machine

Nach einigen eher unausgegorenen Releases zeigt sich Róisín Murphy 2020 wieder in Bestform und veröffentlicht ihr bestes Soloalbum nach Moloko. Auf „Róisín Machine“ präsentiert die 47-jährige Irin schweißtreibenden Discosound und rettet uns damit aus der unerträglichen Langeweile des Seuchenjahres.

Video: Róisín Murphy – Narcissus

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19. Mac Miller – Circles

Mit „Circles“ erscheint das erste und letzte Album nach Mac Millers Tod. Ohne Taschentücher übersteht kein Fan diese herzzereißende Platte.  „Circles“ lässt erahnen, welche Genre-sprengenden Visionen Mac Miller noch gehabt hätte. Ruhe in Frieden!

Video: Mac Miller – Good News

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20. Laura Marling – Song For Our Daughter

Wie man Folk-Pop traditionell und doch subversiv diskursiv neu träumt: Laura Marling starkes Album „Song For Our Daughter“ zeigt es auf eindrucksvolle Weise.

Video: Laura Marling – Strange Girl

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Die Plätze 21 bis 50

21. Real Estate – The Main Thing

Ansteckender und energetischer Indiepop aus New Jersey.

22. SoKo –  Feel Feelings

Nach fünf Jahren Pause, erscheint SoKos Drittling „Feel Feelings“, auf dem sie selbsttherapeutisch Gefühle zu ergründen versucht.

23. Jessy Lanza – All The Time

Extrem Tanzbares der Kanadierin, irgendwo zwischen R’n’B und Trap sowie House angesiedelt.

24. Die Sterne – Die Sterne

Album Nr. 12 heißt einfach „Die Sterne“: Selbstreferenz, Selbstbewusstsein und Statement zugleich, funkeln Die Sterne nunmehr mehr als Kollaboration.

25. AA Williams –  Forever Blue

Woman in Black: Die Britin A.A. Williams veröffentlichte 2020 ihr Debüt-Album „Forever Blue“ voller dunkler Gothic-Gospel-Songs.

26. Four Tet – Sixteen Oceans

Es blubbert weiter im musikalischen Ozean von Four Tet: Elektronische Spielerein zum Eintauchen.

27. Braids – Shadow Offering

Indie-Art-Rock aus Montreal, der mitten ins Herz trifft: Braids verschmelzen schimmernde Synths und eine starke Stimme zu mitreißendem Sound.

28. Moses Sumney –  Græ

Alles andere als „grau“: Hier schimmert Soul und R’n’B in all seiner Vielfalt.

29. Urlaub In Polen – All

Das eigenwillige exzentrische Büffet bei Urlaub In Polen ist wieder angerichtet und aufgetischt werden unter anderem rheinischer Techhouse sowie Westküstenpop.

30. Thurston Moore – By The Fire

Der Sonic Youth-Gründer feuert immer noch energetische Noise-Rock-Tracks ab.

31. Thundercat – It Is What It Is

Der wahrscheinlich exzentrischste und exzellenteste Bassist unserer Zeit, veröffentlicht mit „It Is What It Is“ ein überbordendes und übersprudelndes Album, in das man am liebsten wie in einen Swimmingpool springen würde und eintaucht in einen Grenzen verschwimmendem verwirbelnden Sound.

32. Tame Impala – The Slow Show

Tame Impala richten sich noch mehr im Pop-Zimmer ein und lassen Lava-Lampen und Deko-Diskokugel leuchten.

33. Sophia –  Holding On – Letting Go

Die Indie-Pop-Band von Robin Proper-Sheppard veröffentlich einmal mehr ein Indiepop-Album voller Zartheit und Melancholie.

34. Rina Sawayama –  Sawayama

Eklekzismus pur: Die japanisch-britische Künsterlin legt ein perfektes Popalbum vor.

35. Poolside – Low Season

Wie ein erfrischender Sprung in einen Pool an einem heißen Sommertag: Warm und weich.

36. Polly Scattergood – In This Moment

Zarter Indiepop aus der Feder von Jim Sclavunos von Nick Cave And The Bad Seeds und äußerst einnehmend gesungen von der britischen Sängerin Polly Scattergood.

37. Polica –  When We Stay Alive

Sowohl Rap-Mogul Jay-Z als auch Indie-Darling Bon Iver gehören zu ihren Fans: Auf ihrem neuen Album liefern Polica schillernden Synthop für noch mehr Fans.

38. Phoebe Bridgers – Punisher

Songwriting-Meisterwerk zwischen Indiefolk und Blues: Intim und intensiv.

39. Nils Frahm – Empty

Fließende Neo-Klassik-Perlen, die bislang unveröffentlicht waren, und 2020 das Licht erblicken durften.

40. Messer – No Future Days

Messerscharfer deutscher Indie, der die zweischneidige Sache Zukunft auslotet.

41. Jarv Is… – Beyond The Pale

Pupl-Mastermind Jarvis Cocker schüttelt hier lässige Tracks zwischen House und Indie samt brillanten Lyrics aus dem Ärmel.

42. Idles – Ultra Mono

Die Retter des Punk mit bombastischem Sound und krachigen Hymnen.

43. Fontaines D.C. –  A Hero’s Death

Weiterentwicklung nach dem hochgelobten Debüt samt Balladen und Buchratgebertexten.

44. Empress Of –   I’m Your Empress Of

Eleganter Electrop-Pop mit der eigenen Mama als Gaststar: Diese erzählt auf dem Album in gebrochenem Englisch von ihrem Leben als Immigrantin und Mutter.

45. Ela Minus –  Act Of Rebellion

Ein aufgehender Stern am Electro-Pop-Himmel: Ela Minus tanzt die Rebellion!

46. Deftones –  Ohms

Auch nach 30 Jahren noch knackig und konsequent: Die Deftones liefern ab.

47. Caribou –  Suddenly

Der studierte Mathematiker Dan Snaith alias Caribou stopft wieder einmal hunderte von kleinen Ideen und Inspirationen in ein Album.

48. Bombay Bicycle Club –  Everything Else Has Gone Wrong

Nach fünf Jahren Pause pluckert es wieder beim Bombay Bicycle Club: Psychedelische Pop-Seifenblasen treffen auf beatleseske Britpop-Hymnen.

49. Bob Dylan –  Rough And Rowdy Ways

Das 39. Album von Singer-Songwriter und Literaturnobelpreisträger Bob Dylan enthält erstmals seit acht Jahren neue eigene Songs vom Meister selbst: Sie sind poetisch, politisch und präzis in ihrer Vielschichtigkeit.

50. Arca –  KiCk i

Aus der Musikerin Arca ist mittlerweile ein schillernd strahlendes Gesamtkunstwerk geworden, was sie auf ihrem vierten Album „KiCk i“ eindrucksvoll beweist.


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Tonspion Redaktion

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